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Aktuelles aus dem Braunschweiger Zentrum für Gender Studies

 

Spieletreffen

Do. 11. Januar 2018
10:00 bis 13:00 Uhr
Fakultät Soziale Arbeit, Raum 142
Ostfalia HaW
Am Exer 6
38302 Wolfenbüttel


Identitätenlotto - Ein Lehr-Lernspiel quer durchs Leben
Wie ist das Leben in einer anderen Identität? Mit einer neuen, zufällig gezognen
Spielidentität anhand von Differenzkategorien wie Geschlecht, Herkunft und Klasse
werden verschiedene Lebensthemen durchlaufen und so das Leben aus einer
anderen Perspektive betrachtet. Das Spiel sensiblisiert für Stereotype und Diskriminierungen und vermittelt Geschlecht in seiner Vielfalt. Anwendungsfelder sind
Lehr- und Bildungskontexte im Allgemeien, in denen Gender und Vielfalt thematisiert
werden sollen. Vielfältige Lebensrealitäten spielen in Ihrem Lehrkontext eine Rolle? Sie wollen Gender & Vielfalt mal anders erleben? Spielen Sie “Identitätenlotto”!


Wir bitten um Anmeldung unter: anmeldung-gender-studies@tu-braunschweig.de


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Neues Projekts „Gender-Lehrmaterialien für Schule und Bildung“

Ziel des Projektes ist es, konkrete Lehrmaterialien für eine genderreflektierte Pädagogik zu entwickeln und diese in Schulen und Bildungskontexten mit Jugendlichen praxisnah zu erproben. Dazu soll eine Sammlung vorhandener Gender-Lehrmaterialien erstellt und auch neue Lehrmaterialien für Kinder und Jugendliche entwickelt werden. In diesem Zusammenhang wird auch auf das vom Braunschweiger Zentrum für Gender Studies (BZG) erstellte Lehrlern-Spiel "Identitätenlotto" sowie studentische Projektarbeiten (u.a. Kinderbuch-Prototypen) aufgebaut.
In einem nächsten Schritt sollen Studierende die Lehrmaterialien in unterschiedlichen Bildungsbereichen einsetzen und hierfür geeignete Konzepte entwickeln. Ein Schwerpunkt des Projekts ist zudem die Aufbereitung der Gender-Lehrmaterialien, sodass sie über die Projektlaufzeit hinaus für die Lehre in den Bildungswissenschaften zur Verfügung stehen.

Die Laufzeit des Projekts umfasst vier Semester und startet im Wintersemester 2017/2018.


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Hochschule lehrt Vielfalt!

Das Projekt möchte dazu beitragen, schulpädagogische Fachkräfte zu befähigen, der Vielfalt geschlechtlicher und sexueller Identitäten im Fachunterricht und Schulalltag gerecht zu werden. Hierfür soll ein Pool an flexibel einsetzbaren Bausteinen zu verschiedenen Aspekten von Gender & Schule entwickelt werden. Diese sollen in der Hochschullehre, in der Weiterbildung und in referendariatsbegleitenden Veranstaltungen an schulpädagogische Fachkräfte vermittelt werden. Um den Zugang zu erleichtern, werden Begleitmaterialien entwickelt, die Lehrenden ohne fundierte Vorkenntnisse ausreichend Hintergrundwissen vermitteln und Vorschläge zur didaktischen Umsetzung enthalten.


Projekt „E-Learning in den Gender Studies“ als Transfergeber im Transferprogramm „Verbreitung erfolgreicher Lehr-Lern-Konzepte an der TU Braunschweig“

Mit Beginn des Wintersemesters 2017/18 wird in der 5. Runde des Transferprogramms der TU Braunschweig das Projekt Interface: PersonalityXGenderXCulture gefördert. Aufbauend auf den Erkenntnissen und Methoden des BZG E-Learning-Projekts und des Lehr-Lernspiels Identitätenlotto. Ein Spiel quer durchs Leben, gefördert im Rahmen von „in medias res“ im Projekt „Gender Studies spielend lernen“, wird ein neues Blended-Learning-Konzept für die Lehre des Psychologiestudiums entwickelt. Weitere Infos hier.

Förderzeitraum: 01.10.2017 – 30.09.2018
Ansprechpartnerinnen:
Dr. Sandra Winheller (Braunschweiger Zentrum für Gender Studies)
Prof. Dr. Daniela Hosser und Johanna Schröder (Institut für Psychologie, Abt. Persönlichkeits- und Entwicklungspsychologie)


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Identitätenlotto

Das Lehr-Lernspiel Identitätenlotto bietet die Möglichkeit, Genderwissen spielend zu erleben und zu entdecken, statt abstrakt-theoretisch zu lernen. Wie ist das Leben in einer anderen Identität, die ich per Zufall erhalte? In welcher Weise beeinflusst meine Identität meine Handlungen, meine Entscheidungen und meinen Lebensweg? Welche Chancen und Hinder­nisse sind mit anderen Identitäten verbunden und wie kann ich mich mit einer anderen Iden­tität in der Gesellschaft bewegen? Diese Fragen leiten das Brettspiel. Mit einer neuen, zufäl­lig gezogenen Spielidentität anhand verschiedener Differenzkategorien (Geschlecht und wahlweise Bildung, Herkunft, Klasse, Körper/Psyche, sexuelle Orientierung) werden ver­schiedene Lebensthemen (Alltag, Familie, Lebensplanung, Selbstbild) durchlaufen und so das Leben aus einer anderen Perspektive betrachtet. Neben Alltagsereignissen (z.B. „Dein Kühlschrank ist leer.“), sind die Fragefelder entscheidend (z.B.: „Findest du in der Öffentlich­keit Vorbilder mit deiner Identität?“). Hier ist entsprechend der Spielidentität zu antworten. Ziel ist, möglichst viele Ressourcensteine zu sammeln, wobei die Felder und Antworten mit Folgen verbunden sind, durch die Ressourcensteine gesammelt oder verloren werden. Da­rüber hinaus bringen Ereigniskarten v.a. interaktive Momente ins Spiel und Wissenskarten die Chance, Wissen einzubringen oder zu erlangen. Neben der Spielidentität spielen beim Gewinnen Glück, Zufall und die SpielerInnen-Interaktion eine Rolle.

Ziel unseres Ansatzes ist es, für Stereotype und Diskriminierungen zu sensibilisieren sowie Geschlecht in seiner Vielfalt zu vermitteln. Anwendungsfelder sind Lehr- und Bildungskon­texte im Allgemeinen, in denen Gender und Vielfalt thematisiert werden sollen.

Anstoß für die Idee war die Ausschreibung im Förderprogramm „in medias res: Medienge­stützte Lehr-/Lernumgebung“ der TU, die im Sommersemester 2015 den Schwerpunkt Game based Learning hatte. Mit einer 50%-Stelle für 7 Monate gefördert, entstand die erste Ver­sion des Spiels, die Veronika Mayer in engem Austausch mit Juliette Wedl und ab Juli 2015 mit Unterstützung der Studentischen Hilfskraft Janine Becker, die bis 2016 am Projekt weiter gearbeitet hat, entwickelt hat. Weiterentwickelt wurde das Spiel seitdem durch Juliette Wedl, zuletzt unterstützt durch Fitore Muzaqi (wissenschaftliche Hilfskraft). Die erste Testversion wurde im Förderzeitraum von in medias res entwickelt; inzwischen wird die neunte Version fertiggestellt. Das Spiel wurde bisher in verschiedenen Lehrveranstaltungen an der TU und der Ostfalia sowie an anderen Hochschulen, in Schulkontexten und Freizeitgruppen sehr positiv getestet und stößt auf großes Interesse. Zudem ist es Grundlage für Workshops auf verschiedenen Tagungen zur Integration von Gender in die Lehre.

Das Spiel wird voraussichtlich im Frühjahr 2018 mit dem spielecht Spieleverlag produziert. Beworben wird das Spiel bereits mit einer eigenen Homepage, einem auf verschiedenen Tagungen präsentierten Poster und Lesezeichen (siehe Anhang 2) sowie in verschiedenen Veranstaltungen. Die folgende Publikation ist im Erscheinen:

Wedl, Juliette/Mayer, Veronika/Becker, Janina, 2017: Identitätenlotto. Ein Spiel quer durchs Leben. Lehr-Lernspiel zum Thema Gender, Vielfalt und soziale Ungleichheit. In: Kauffeld, Simone/ Othmer, Julius (Hg.): Handbuch innovative Lehre. Springer (i.E.)

Mehr Informationen finden sich demnächst auf der spieleigenen Homepage


Tätigkeitsbericht erschienen

Der neue Tätigkeitsbericht des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies ist für den Berichtszeitraum von März 2015 bis September 2017 erschienen. Download hier