BZG-Lehre

Das BZG bietet regelmäßig jedes Semester das interdisziplinäre Ringseminar an, vereinzelt auch eine weitere eigene Lehrveranstaltung.

Interdisziplinäres Ringseminar

Das Seminarkonzept basiert auf einer Beteiligung von Lehrenden aus verschiedenen Disziplinen: Sie gestalten jeweils eine Sitzung, sodass ein Einblick in un­ter­schiedliche Fachkulturen und Fragestellun­gen gewonnen wird. Die Interdisziplinarität der Gender Studies wird hierdurch anschaulich vermittelt.

Während das Seminar „Geschlechterwissen aus interdisziplinärer Sicht“ im Wintersemester darauf zielt, einen Einblick in die Thematisierung von Geschlecht in verschiedenen Fachdisziplinen zu geben, steht seit einigen Jahren jeweils ein Themen­schwerpunkt im Sommersemester im Fokus.

Das interdisziplinäre Ringseminar gehört zum regulären Lehrangebot des BZG. Seit 2001 wird es mit Unterstützung vieler Wissenschaftler_innen der drei Hochschulen regelmäßig an­geboten.

Übersicht der Lehrveranstaltungen

Sose 2019

Demokratie und Menschenrechte – was hat das mit Gender Studies zu tun? Ringseminar aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Katja Barrenscheen, Katharina Mann, Juliette Wedl, Annika Spahn,
Dietmar Elflein
Mittwoch 11:30 – 13:00 Uhr, RR 58.1 (Rebenring 58)
Nummer: 9002019

Kurzbeschreibung

Menschen in ihrer  auch sexuellen und geschlechtlichen  Vielfalt zu akzeptieren, mindestens aber zu tolerieren ist ein wichtiger Kern von Demokratie. Freiheit, Gleichheit und Solidarität als Leitideen der Französischen Revolution sind bis heute nicht auf alle Geschlechter und sexuellen Orientierungen angewendet, weder weltweit noch in Deutschland, trotz der hier seit diesem Jahr umgesetzten dritten Option ?divers?. Dabei werden grundlegende Menschenrechte wie die körperliche und psychische Unversehrtheit verletzt. Die damit verknüpfte (Un-)Gleichberechtigung und -behandlung ist ein Thema der Gender Studies, welches wir in dem Seminar in den Mittelpunkt stellen. Wir schauen schlaglichtartig auf die Geschlechterpolitik in der Antike und heute, fragen nach dem Schutz von Geschlechtervielfalt durch die Menschenrechte, gehen konkreten Beispielen u.a. in den Medien und der Musik nach und blicken dabei auch auf antifeministische Entwicklungen. Die rechtliche, soziale und kulturelle Gleichbehandlung aller Geschlechter und sexueller Orientierungen wird immer wieder infrage gestellt durch antifeministische Bewegungen, die Teil des nationalautoritären Angriffs auf die Demokratie sind.

Zum Handout hier.

WS 2018/19

Geschlechterwissen aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Katja Barrenscheen, Juliette Wedl, Annika Spahn, Florian Henk, Kim Viktoria Bräuer-Zeltner, Katharina Mann, Dietmar Elflein, Franziska Wagner, Bettina Wahrig
Mittwoch 11:30 – 13:00 Uhr, RR 58.1 (Rebenring 58)
Nummer: SW-SOZ-288 (1811288)

Kurzbeschreibung


Was haben Anglistik, Physik, Mathematik, Medien und Musik mit Geschlechterverhältnissen zu tun? Dieser professionssoziologischen Frage geht die interdisziplinäre Veranstaltung anhand von Grundlagenfächern der modernen Wissenschaft nach und setzt sich mit Geschlechterdifferenzierung in unterschiedlichen Wissenskulturen auseinander. Das Seminar führt in zentrale Begrifflichkeiten der Geschlechterforschung ein, gibt einen umfassenden Überblick von Gender Studies in jeweiligem Fach und setzt sich mit einem spezifischen Thema aus der Fachdisziplin auseinander. Fragen, die uns beschäftigen werden und in den Diskussionen behandelt werden, sind u.a.: In welcher Weise spielt Geschlecht in Bezug auf konkrete disziplinäre Gegenstände eine Rolle? Welche (stereotype) Geschlechterdifferenzierungen finden wir vor und in welcher Weise sind diese zu problematisieren? Welche theoretischen Modelle helfen beim Verständnis der spezifischen Geschlechteraspekte? Studierenden unterschiedlicher Disziplinen wird ein Einblick in die Geschlechterforschung in verschiedenen Fachgebieten durch abwechselnde Dozent_Innen vermittelt.

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SoSe 2018

„Gender. Vielfalt. Bilden. Ringseminar aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Katja Barrenscheen, Florian Henk, Joana Grow, Juliane Jacobi, Susanne Knaeble, Kirstin Müller, Christian Raupach, Anne Reif, Pia Schmid, Annika Spahn, Juliette Wedl, Ingeborg Wender
Mittwoch 11:30 – 13:00 Uhr, SN 19.3 (Schleinitzstr. 19)
Nummer: SON-GS-017 (9002017)

Kurzbeschreibung


Geschlecht und Vielfalt spielen in der Bildung in mehrfacher Hinsicht eine Rolle. Zum einen findet das vertraute „Spiel der Geschlechter“ auch hier statt. Wie andernorts wird Geschlecht in einem doing gender im alltäglichen Handeln hergestellt. Gleichzeitig sind die Bildungsinstitutionen und -prozesse häufig stark von impliziten und expliziten Zwei-Geschlechter-Ordnungen durchzogen. So ist – trotz eines an den Menschenrechte, Grundrechten und dem Antidiskriminierungsgesetz orientierten Bildungsauftrages – sexuelle und geschlechtliche Vielfalt selten sichtbar, meist ausgegrenzt und tabuisiert. Dort wo Geschlecht thematisiert wird tauchen zudem häufig Geschlechterstereotype und -zuschreibungen sowie einseitige Geschlechterrepräsentationen auf. Angesichts oder trotz dessen ist eine Thematisierung unerlässlich hinsichtlich einer weitestgehend fortbestehenden Geschlechterungleichstellung sowie der verbreiteten Homo-, Trans*- und Inter*feindlichkeit. Um dieses abzubauen, muss Vielfalt sichtbar und selbstverständlich werden. Nicht zuletzt aufgrund des neuen Urteils des Bundesverfassungsgerichtes zur notwendigen Erweiterung des Geschlechtseintrags im Geburtenregister besteht hier dringender Sensibilisierungs- und Handlungsbedarf.

Das Seminar reflektiert anhand eines weit gefassten Bildungsbegriffes Notwendigkeiten geschlechterreflektierender und diskriminierungskritischer Intervention in unterschiedlichen Bereichen. Hierzu gehören neben der Pädagogik an verschiedenen Orten wie Schule und Museum auch Medien, Geschichte oder Politik.

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Ws 2017/2018

Geschlechterwissen aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Katja Barrenscheen, Dietmar Elflein, Rüdiger Heinze, Dennis Jäger, Katharina Mann, Rena Onat, Sandra Passaro, Christian Raupach, Alexander Rehm, Regina Töpfer, Renate Tobies, Bettina Wahrig, Juliette Wedl
Mittwoch 11:30 – 13:00 Uhr, RB 58.1 (Rebenring 58)
Nummer: 1811288

Kurzbeschreibung

Was haben Anglistik, Physik, Mathematik, Medien und Musik mit Geschlechterverhältnissen zu tun? Dieser professionssoziologischen Frage geht die interdisziplinäre Veranstaltung anhand von Grundlagenfächern der modernen Wissenschaft nach und setzt sich mit dem Thema Gender in unterschiedlichen Wissenskulturen auseinander. Das Seminar bietet eine interdisziplinäre Einführung in die Gender Studies. Zentrale Begrifflichkeiten der Geschlechterforschung werden erklärt und ein Überblick über die Gender Studies in den verschiedenen Fächern gegeben. Zudem werden exemplarisch Fragen an konkreten Themen erörtert. Fragen, die uns beschäftigen werden, sind u.a.: In welcher Weise spielt Geschlecht in Bezug auf konkrete disziplinäre Gegenstände eine Rolle? Welche (stereotype) Geschlechterdifferenzierungen finden wir vor und in welcher Weise sind diese zu problematisieren? Welche theoretischen Modelle helfen beim Verständnis der Geschlechteraspekte?
In dem interdisziplinären Seminar werden die Seminarsitzungen von jeweiligen Fachdozent_innen gehalten.

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SoSe 2017

(Anti-)Feminismus heute?! Ringseminar aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Katja Barrenscheen, Annette Bartsch, Corinna Bath, Kim Bräuer, Sandra
Dittmann, Dietmar Elflein, Tim Glaser, Paul Mecheril, Kerstin Palm, Christian Raupach, Jana Szeimies, Charlott Schönwetter, Bettina Wahrig, Juliette Wedl
Mittwoch 11:30 – 13:00 Uhr, RB 58.1 (Rebenring 58)
Nummer: 9002018

Kurzbeschreibung

Antifeminismus (oder Anti-Genderismus) ist kein neues Phänomen und lässt sich historisch über mehrere Jahrhunderte zurückverfolgen. Doch ist aktuell eine intensive, teils aggressive und in ihrer Medialität veränderte Zuspitzung zu beobachten, die von (rechts-)populistischen Gruppierungen bis in die Mitte der Gesellschaft reicht. Agiert wird u.a. gegen "Frühsexualisierung", "Gender-Ideologie" und "Relativierungsversuche" der heterosexuellen Ehe (CSU-Parteiprogramm 2016). Gekämpft wird z.B. für die Abschaffung von Gender-Professuren ? die in Deutschland gerade mal 0,38% aller Lehrstühle ausmachen. Warum werden gerade jetzt diese Themen für so wichtig erachtet, dass sie die Gemüter erhitzen und in einer Mischung mit rassistischen und nationalistischen Argumenten auf der Agenda zur Verteidigung traditioneller heteronormativer Werte und Normen stehen? Wie sieht es heute mit dem mehrfach todgesagten Feminismus und der mancherorts für überflüssig erklärten Gleichstellungspolitik aus? Im Seminar wollen wir uns den aktuellen Erscheinungen von Feminismus und Antifeminismus in verschiedenen Feldern (in der Gesellschaft, im Netz, in Kunst und Wissenschaft) und aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven widmen. Dabei wird sichtbar, dass auf beiden Seiten neue Agitationsformate entwickelt werden, die sich in neuer Form des World Wide Web und sozialer Netzwerke bedienen. Das Seminar befragt die antifeministische Argumente auf die dahinter liegenden Geschlechter- und Gesellschaftsbilder, schaut aber gleichzeitig auf die aktuellen Kämpfe für Gleichberechtigung und Geschlechtervielfalt und somit auf aktuelle Formen des Feminismus und ihre Aktionsformen.

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Ws 2016/2017

Geschlechterwissen aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Katja Barrenscheen, Annette Bartsch, Ulrike Bergermann, Sonja Brandes, Sandra Dittmann, Dietmar Elflein, Torsten Franz, Rüdiger Heinze, Bridge Markland, Rena Onat, Christian Raupach, Bettina Wahrig, Juliette Wedl
Mittwoch 11:30 – 13:00 Uhr, PK 4.1 (Pockelsstr. 4)
Nummer: SW-SOZ-288 (1811288)

Kurzbeschreibung

Was haben Anglistik, Chemie, Mathematik, Medien und Philosophie mit Geschlechterverhältnissen zu tun? Dieser professionssoziologischen Frage geht die interdisziplinäre Veranstaltung anhand von Grundlagenfächern der modernen Wissenschaft nach und setzt sich mit Geschlechterdifferenzen in unterschiedlichen Wissenskulturen auseinander. Das Seminar führt in zentrale Begrifflichkeiten der Geschlechterforschung ein und vermittelt Grundkenntnisse aus dem Bereich ?Geschlecht und Gesellschaft?. Fragen, die uns beschäftigen werden, sind u.a.: In welcher Weise spielt Geschlecht in Bezug auf konkrete disziplinäre Gegenstände eine Rolle? Welche (stereotype) Geschlechterdifferenzierungen finden wir vor und in welcher Weise sind diese zu problematisieren? Welche theoretischen Modelle helfen beim Verständnis der spezifischen Geschlechteraspekte? Studierenden unterschiedlicher Disziplinen wird ein Einblick in die Geschlechterforschung in verschiedenen Fachgebieten vermittelt.

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SoSe 2016

„Jenseits der Zweigeschlechtlichkeit – Inter*Sex und Trans*Gender. Ringseminar aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Katja Barrenscheen, Ulrike Bergermann, Marcus Felix, Annette
Güldenring, Florian Henk, Michaela Katzer, Carola Layda, Ursula Rosen, Carola von
Seckendorff, Dirk Siegfried, Lucie Veith, Juliette Wedl, Thomas Wilde
Montag 18:30 – 20:00 Uhr, PK 11.1 (Pockelsstr. 11)
Nummer: SW-SOZ-332 (1811332)

Kurzbeschreibung

Seit 2014 stehen bei Facebook 60 Optionen in der Kategorie Geschlechter zur Auswahl. In Spektrum erscheint die Übersetzung eines aktuellen nature-Artikels unter folgender Überschrift: ?Intersexualität. Die Neudefinition des Geschlechts? mit dem Lead: ?Immer mehr Studien zeigen: Unsere Vorstellung von zwei Geschlechtern ist allzu simpel ? nicht nur aus anatomischer, sondern auch aus genetischer Sicht?. Die Stichworte ?Inter Geschlecht? und ?Trans Geschlecht? ergeben jeweils über 400.000 Ergebnisse bei der Google-Suche. Doch bereits Filmprodukte zeigen, dass beide Themen in der Öffentlichkeit nicht gleich präsent sind: Sind zunehmend Trans*Menschen sichtbar ? so auch im aktuellen Kinofilm The Danish Girl ?, gilt dieses nicht gleichermaßen für Inter*Menschen.
Unsere Gesellschaft gibt sich heute überwiegend in ihren Werten eher liberal und offen gegenüber einer Vielfalt von Lebensweisen. Dies zeigt bspw. der mediale Boom. Gleichzeitig dominieren auf der institutionellen Ebene sowie in den Handlungen weiterhin Diskriminierung, Ausgrenzung und Ungleichbehandlung. So sind bspw. die rechtlichen Möglichkeiten, andere Formen von Geschlecht auszuleben, sehr restriktiv. Ob die sozialen und politischen Entwicklungen, die Inter* und Trans* Menschen des öffentlichen Lebens, die dokumentarischen oder die fiktiven Figuren in medialen Inszenierungen dabei immer emanzipatorisch oder gelegentlich auch als Bestärkung einer Zweigeschlechtlichkeit fungieren, ist zu untersuchen.
Die Entwicklungen von Inter* und Trans* genauer in den Blick zu nehmen ist Ziel des Seminars, wobei das Sternchen für eine Vielfalt an möglichen Selbstbezeichnungen steht: Cross-Dressing, Drag Kings, Drag Queens, Genderbending, In Between, Intersex, Transgender, Transidentitäten, Transsexualität ? All diese Begriffe bezeichnen Menschen oder Praktiken, die in unterschiedlichster Weise nicht den gängigen Vorstellungen von Geschlecht folgen.
Das Ringseminar diskutiert Inter* und Trans* interdisziplinär und aus verschiedenen Perspektiven. Teil des Seminars sind mehrere Gastvorträge von Aktiven aus dem Inter* und Trans*Feld.

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Ws 2015/2016

Geschlechterwissen aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Katja Barrenscheen, Sonja Brandes, Dietmar Elflein, Torsten Franz, Martina Hasseler, Nanna Heidenreich, Klaus Latzel, Maria Marcsek-Fuchs, Bettina Wahrig, Juliette Wedl, Sandra Winheller
Mittwoch 11:30 – 13:00 Uhr, BW 74.3
Nummer: SW-SOZ-288 (1811288)

Kurzbeschreibung

Was haben Anglistik, Chemie, Mathematik, Medien und Philosophie mit Geschlechterverhältnissen zu tun? Dieser professionssoziologischen Frage geht die interdisziplinäre Veranstaltung anhand von Grundlagenfächern der modernen Wissenschaft nach und setzt sich mit Geschlechterdifferenzen in unterschiedlichen Wissenskulturen auseinander. Das Seminar führt in zentrale Begrifflichkeiten der Geschlechterforschung ein und vermittelt Grundkenntnisse aus dem Bereich ?Geschlecht und Gesellschaft?. Fragen, die uns beschäftigen werden, sind u.a.: In welcher Weise spielt Geschlecht in Bezug auf konkrete disziplinäre Gegenstände eine Rolle? Welche (stereotype) Geschlechterdifferenzierungen finden wir vor und in welcher Weise sind diese zu problematisieren? Welche theoretischen Modelle helfen beim Verständnis der spezifischen Geschlechteraspekte? Studierenden unterschiedlicher Disziplinen wird ein Einblick in die Geschlechterforschung in verschiedenen Fachgebieten vermittelt.

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SoSe 2015

„Intersektionalität & Disability: Geschlechterwissen aus interdisziplinärer Sicht.

Dozent_innen: Juliette Wedl, Veronika Mayer, Anja Heine, Bernadette Descharmes, Dietmar Elflein, Kathrin Reupke, Ulrike Bergermann, Rüdiger Heinze
Mittwoch 11:30 – 13:00 Uhr, BW 74.4
Nummer: SW-SOZ-332 (1811332)

Kurzbeschreibung

Geschlecht ist sozial und kulturell konstruiert ? wie, analysieren die Gender Studies, auch mit dem Begriffspaar "sex/gender". Dass auch Behinderung sozial und kulturell konstruiert ist, beschreiben die Disability Studies mit der Unterscheidung von "disability" (Beeinträchtigung) und "impairment" (Schädigung): denn verschiedene Körper werden oft nur durch normierte Umgebungen behindert. "Geschlecht" und "Behinderung" bezeichnen Kategorien, anhand derer sich Ungleichheiten formen und Hierarchisierungen entwickeln, die grundlegend Strukturen, Wahrnehmungen und Verhalten prägen. Doch sind sie nicht isoliert zu betrachten, sondern in ihrer Verwobenheit bzw. Überkreuzung (intersections) mit anderen sozialen Kategorien wie Ethnizität/Race oder Klasse. Dadurch kommen die Wechselwirkungen in den Blick, wofür der Begriff Intersektionalität steht. Im Seminar wird in die Konzepte eingeführt und diese aus verschiedenen disziplinären Blickwinkeln betrachtet.

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WS 2014/15

Geschlechterwissen aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Göde Both, Anja Heine, Heike Klippel, Veronika Mayer, Claudia Müller, Hans-Christoph Schmidt am Busch, Heiko Stoff, Renate Tobies, Bettina Wahrig, Juliette Wedl
Mittwoch 11:30 – 13:00 Uhr, PK 4.1 (Pockelsstr. 4)
Nummer: SW-SOZ-288 (1811288)

Kurzbeschreibung

Was haben Anglistik, Chemie, Mathematik, Medien und Philosophie mit Geschlechterverhältnissen zu tun? Dieser professionssoziologischen Frage geht die interdisziplinäre Veranstaltung anhand von Grundlagenfächern der modernen Wissenschaft nach und setzt sich mit Geschlechterdifferenzen in unterschiedlichen Wissenskulturen auseinander. Das Seminar führt in zentrale Begrifflichkeiten der Geschlechterforschung ein und vermittelt Grundkenntnisse aus dem Bereich ?Geschlecht und Gesellschaft?. Fragen, die uns beschäftigen werden, sind u.a.: In welcher Weise spielt Geschlecht in Bezug auf konkrete disziplinäre Gegenstände eine Rolle? Welche (stereotype) Geschlechterdifferenzierungen finden wir vor und in welcher Weise sind diese zu problematisieren? Welche theoretischen Modelle helfen beim Verständnis der spezifischen Geschlechteraspekte? Studierenden unterschiedlicher Disziplinen wird ein Einblick in die Geschlechterforschung in verschiedenen Fachgebieten vermittelt.

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SoSe 2014

Autos, Rasierer und Web 2.0: Zum Verhältnis von Alltagstechniken, Medien und Geschlecht. Ringseminar aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Katja Barrenscheen, Corinna Bath, Ulrike Bergermann, Göde Both, Tanja Carstensen, Bernadette Descharmes, Nanna Heidenreich, Rüdiger Heinze, Veronika Mayer, Heiko Stoff, Bettina Wahrig, Juliette Wedl
Mittwoch 11:30 – 13:00 Uhr, BW 74.5
Nummer: 1811321

Kurzbeschreibung

Was ist mit der tradierten Meinung, Frauen seien technik- und mediendistanziert und Männer hätten einen leichteren Zugang zu beidem? Das Stereotyp verkennt, dass die Geschlechtergruppen sehr heterogen sind und viele Techniken und Medien unser aller Alltag durchziehen: Kommunikationstechniken, audiovisuelle und andere Medien sowie Massenmedien, Haushaltstechniken, Elektrowerkzeug und Fahrzeuge sind nur einige von vielen Beispielen. Der Umgang mit ihnen ist vielen Menschen geläufig ? und sie sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Dennoch sind Technik und Medien weder geschlechtsneutral noch objektiv und wertfrei. Vielmehr sind sie in hohem Maße und in manchmal überraschender Weise durch Geschlechterverhältnisse geprägt und zwar auf sehr unterschiedlichen Ebenen: U.a. in Bezug auf Zugangschancen und Nutzung, Benennungen und Definitionen, Normen und Produktentwicklung, Werbung und Vermarktung. Interaktiv und interdisziplinär gibt die Veranstaltung einen Einblick in die Begriffe und den Zusammenhang von Technik, Medien und Geschlecht. Dabei wird in die Gender Studies eingeführt, die Bedeutung von Technik, Medien und Geschlecht im Alltag beleuchtet sowie in Bezug auf verschiedene Techniken und Medien den konkreten Verhältnissen von Geschlecht aus unterschiedlichen Disziplinen wie Soziologie, Medienwissenschaften, Geschichte, Anglistik, Wissenschaftsgeschichte und Ingenieurwissenschaften nachgegangen.

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WS 2013/14

Geschlechterwissen aus interdisziplinärer Sicht: Zurück in die Zukunft

Dozent_innen: Juliette Wedl, Annette Bartsch, Sandra Augustin-Dittmann, Corinna Bath, Katja Barrenscheen
Blockveranstaltung, verschiedene Räume
Nummer: SW SOZ-288 (1811288)

Kurzbeschreibung

Was haben Technik, Geschichte, Politik und Medien mit Geschlechterverhältnissen zu tun? Die
interdisziplinäre Veranstaltung führt in die Gender Studies ein und gibt einen Einblick in Wissenskulturen
verschiedener Fächer (Ingenieur- und Natur-, Sozial- und Geistes-, Kunst- und Medien- sowie
Lebenswissenschaften). Vermittelt werden Grundkenntnisse aus dem Bereich „Geschlecht und
Gesellschaft“. Die Veranstaltung beinhaltet Blockveranstaltungen sowie den verpflichtenden Besuch der
Tagung „Zurück in die Zukunft. 10 Jahre Braunschweiger Zentrum für Gender Studies“ am 21. und 22.
November 2013. Schwerpunkte werden auf den Themen „Bildung“, „Social Technoscience“,
„NormenGrenzen“ sowie „Repräsentation und Partizipation“ gesetzt.

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SOSE 2013

„Männlichkeiten: revised? Ringseminar aus interdisziplinärer Sicht“

Dozent_innen: Katja Barrenscheen, Annette Bartsch, Corinna Bath, Sonja Brandes, Dietmar Elflein, Linda Hentschel, Nicole Karafyllis, Jörg Paulus, Heiko Stoff, Florence Vienne, Bettina Wahrig, Juliette Wedl, Holger Wunderlich
Mittwoch 11:30 – 13:00 Uhr, BW 74.5
Nummer: SW-SOZ-204 (1811204)

Kurzbeschreibung

Softie oder Macho – diese reduzierte Polarisierung vermag die Vielfalt von männlichen Lebensentwürfen nicht zu erfassen. Bis heute wird mit den Gender Studies selten das Thema Männlichkeit(en) verbunden, obwohl sich Männerforschung seit den 1970er Jahren im Umfeld des Feminismus zu einem dynamischen Feld entwickelt hat. Aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen werfen wir einen Blick auf die Frage, wie Männlichkeit(en) in dem Feld (neu) betrachtet werden können und was dieses für die hegemoniale Position der Männlichkeit in der binären Geschlechterkonstruktion bedeutet. Welche Männlichkeitsbilder kursier(t)en z.B. in der Kunst, der Literatur und den Medien, aber auch in der Politik und Wirtschaft? Wie haben sich die Vorstellungen verändert? In welchen Bereichen spielt (traditionelle?) Männlichkeit nach wie vor eine bedeutende Rolle und welche alternativen oder auch queeren Männlichkeitskonzepte werden zunehmend sichtbar? Wie ist Männlichkeit theoretisch zu fassen und mit anderen Ungleichheitsstrukturen wie race und class verbunden? Genau wie die ‘Frauen-‘ steht auch die ‚Männerforschung‘ vor der Herausforderung, die Stereotype, die sie untersucht, nicht zusätzlich festzuschreiben. So gilt es, Differenzen in Bildern, Lebensentwürfen, Begehren, Körpern, Identitäten nachzugehen und darauf zu achten, dass ‘Geschlecht‘ ein Merkmal ist, das zugeschrieben wird: Von einem selbst, von anderen, von Kulturen....

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WS 2012/13

Geschlechterwissen aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Sandra Augustin-Dittmann, Katja Barrenscheen, Annette Bartsch, Corinna Bath, Sonja Brandes, Ilka Becker, Dietmar Elflein, Sabrina Guse, Rüdiger Heinze, Kerstin Höner, Petra Mischnick, Jörg Paulus, Heiko Stoff, Bettina Wahrig, Juliette Wedl
Mittwoch 11:30 – 13:00 Uhr, BW 74.5
Nummer: SW-SOZ-288 (1811288)

Kurzbeschreibung

Was haben Biologie, Mathematik, Kunst und Musik mit Geschlechterverhältnissen zu tun? Dieser professionssoziologischen Frage geht die interdisziplinäre Veranstaltung nach und setzt sich mit Geschlechterdifferenzen in unterschiedlichen Wissenskulturen auseinander. Betrachtet werden Geschlechteraspekte in Grundlagenfächern der modernen Wissenschaften (Natur-, Sozial- und Geistes-, Kunst- und Medien-, Lebens- und Verhaltenswissenschaften) und ihr Einfluss auf Theorien, Fachkulturen und Vorstellungen. Das Seminar führt in zentrale Begrifflichkeiten der Geschlechterforschung ein und vermittelt Grundkenntnisse aus dem Bereich „Geschlecht und Gesellschaft“. Fragen, die uns beschäftigen werden, sind u.a.: Auf welchen Ebenen spielt Geschlecht – etwa in Bezug auf Lebens- und Familienmodelle, Wissens- und Fachkulturen, Verhaltensweisen oder Identitätsentwicklung oder auch in Kunstwerken und Medien eine Rolle? Wie können geschlechterbezogene Stereotypisierungen reflektiert und aufgelöst werden? Wie können Geschlechterkategorien wahrgenommen, hinterfragt und diskutiert werden?
Studierenden unterschiedlicher Disziplinen wird ein Einblick in die Geschlechterforschung in verschiedenen Fachgebieten vermittelt.

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SoSe 2012

Migration, Wissenstransfer & Gender. Ringseminar aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Katja Barrenscheen, Annette Bartsch, Karin Harrasser, Nanna Heidenreich, Rüdiger Heinze, Julia K. Koch, Katja Koch, Philippa Söldenwagner, Renate Tobies, Bettina Wahrig, Juliette Wedl, William Woodward
Mittwoch 11.30 – 13.00 Uhr, BW 74.5
Nummer: 1811204

Kurzbeschreibung

Im Seminar werden zwei, in sich jeweils stark interdisziplinär ausgerichtete, Forschungs- und Wissenschaftsfelder thematisiert: die Migrations- und die Geschlechter¬forschung (Gender Studies). Diese haben sich getrennt vonei¬nander entwickelt, weisen jedoch auch eine große gemeinsame Schnittmenge auf. Aktuell wird dieses insbesondere in den Post¬colonial Studies und in der Intersektionalitätsforschung sich¬tbar. Das Feld „Migration und Gender“ soll aus unterschiedlichen fach¬spezifischen Perspektiven heraus in den Blick genommen werden, damit typische Leerstellen ausgefüllt werden können.

Migration hat Jahrtausende Tradition und betrifft auch den Wissens- und Kulturtransfer durch migrierende Wissen¬schaftlerIn¬nen, SchriftstellerInnen, KünstlerInnen, Intellektuelle etc. Beim Aufeinandertreffen unterschiedlicher Geschlechterkonzepte ist auch die Verschränkung mit den Kategorien ‚Class’ und ‚Race’ zu berücksichtigen.

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WS 2011/12

Geschlechterwissen aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Annette Bartsch, Sonja Brandes, Bernadette Descharmes, Michael Fürst, Sabrina Guse, Dorothea Hilliger, Kerstin Höner, Jenny Jakisch, Maike Looß, Maria Marcsek-Fuchs, Anja Marzia, Matthias Steinbach, Renate Tobies, Bettina Wahrig, Juliette Wedl
Mittwoch 11.30 – 13.00 Uhr, BW 74.9
Nummer: 1811231

Kurzbeschreibung

Was haben Biologie, Mathematik, Kunst und Chemie mit Geschlechterverhältnissen zu tun? Dieser professionssoziologischen Frage geht die interdisziplinäre Veranstaltung nach und setzt sich mit Geschlechterdifferenzen in unterschiedlichen Wissenskulturen auseinander. Studierenden unterschiedlicher Disziplinen wird ein Einblick in die Geschlechterforschung in verschiedenen Fachgebieten vermittelt. Betrachtet werden Geschlechteraspekte in Grundlagenfächern der modernen Wissenschaften (Natur-, Sozial- und Geistes-, Kunst- und Medien-, Lebens- und Verhaltenswissenschaften) und ihr Einfluss auf Theorien, Fachkulturen und Vorstellungen.
Das Seminar führt in zentrale Begrifflichkeiten der Geschlechterforschung ein. Dabei berücksichtigt es besonders die (soziologische) Bildungsforschung und vermittelt Grundkenntnisse aus dem Bereich „Geschlecht und Gesellschaft“. Fragen, die uns beschäftigen werden, sind u.a.: Auf welchen Ebenen spielt Geschlecht – etwa in Bezug auf Lebens- und Familienmodelle, Wissens- und Fachkulturen, Verhaltensweisen oder Identitätsentwicklung oder auch in Kunstwerken und Medien eine Rolle? Wie können geschlechterbezogene Stereotypisierungen reflektiert und aufgelöst werden? Wie können Geschlechterkategorien wahrgenommen, hinterfragt und diskutiert werden?
Die zu erbringenden Leistungen sind den Studienerfordernissen angepasst: Für Studierende der Professionalisierungsbereiche steht die überfachliche Erkundung der Geschlechterforschung im Zentrum. Studierenden des Modul B3 (EWI), der Kunstvermittlung und des Darstellenden Spiels bietet das Seminar die Möglichkeit, sich fachbezogen mit der Umsetzung von Genderfragen im Unterricht auseinanderzusetzen und konkrete Vorschläge zu erarbeiten, d.h. didaktische Umsetzung zu entwickeln.
Ende des Semesters ist vom Braunschweiger Zentrum für Gender Studies eine Tagung zum Thema „Teaching Gender: Aspekte von Geschlecht im Fachunterricht“ geplant. Hier sollen die Projektarbeiten präsentiert werden.

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SoSe 2011

Was ist schon normal? NormBrüche aus interdisziplinärer Sicht. Ringseminar aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Annette Bartsch, Ilka Becker, Michael Fürst, Christine Hanke, Rüdiger Heinze, Mareike Herbstreit, Daniela Hosser, Andrea Hübener, Jörg Paulus, Alexander von Schwerin, Philippa Söldenwagner, Juliette Wedl
Mittwoch 11.30 – 13.00 Uhr, BI 97.11 (Campus Nord)
Nummer: SW-SOZ-093

Kurzbeschreibung

Die Darstellungen dessen, was als männlich, was als weiblich gilt oder was quer dazu liegt, haben sich in den letzten Jahrzehnten vervielfältigt. Nicht nur die Lebensweisen sind divers, sondern auch Geschlecht selbst ist Gegenstand bewusster (entgrenzter) Inszenierungen, nicht zuletzt in queeren Kontexten. Dennoch ist Geschlecht weiterhin von Normen durchzogen, auch wenn diese sich historisch verändert haben: Unterschiedliche Formen von Geschlechternormen existieren etwa als Verhaltensregeln, Idealvorstellungen, statistische und ästhetische Normen, Anerkennungsvoraussetzungen etc. Sie sind verbunden mit einer (langen) Geschichte – sie können Veränderungen unterliegen oder sich als beharrlich erweisen, seit langem bestehen oder neu aufkommen. Dabei zeigt sich, dass die Bedeutung von Geschlecht von verschiedenen anderen Faktoren wie Lebensphase, soziales Milieu, identitäre Verortung, geschichtliche und kulturelle Bedingungen etc. abhängig ist. Normen und Werte können variabel sein, sie sind dabei immer sowohl restriktiv als auch produktiv: Sie ermöglichen Inszenierungen und Repräsentationen und setzen Grenzen, die immer wieder überschritten und unterwandert werden. Verbunden sind damit konflikthafte und machtvolle Verhandlungen der Regeln wie ihrer Grenzen.
Mit der Frage „was ist schon normal?“ wird in dem Ringseminar betrachtet, wie die Geschlechterarrangements und -ordnungen in verschiedenen Bereichen geregelt sind und welche Brüche existieren. Es wird nach den normativen Modellen von Geschlecht und ihrer Perpetuierung gefragt. So wird beispielsweise untersucht, wie Geschlecht durch Sprache, Handeln, Bilder und Wissenschaft konstruiert wird und auf welche Weise mit und gegen diese Konstruktionen gearbeitet wird. Betrachtet werden diese Fragen in dem Seminar aus sozial-, geistes-, kunst-, medien- und naturwissenschaftlicher Perspektive.

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WS 2010/11

Geschlechterwissen aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Annette Bartsch, Dr. Susanne Borgwaldt, Prof. Dr. Erika Funk-Hennigs, Iwona Glajc, Nicole Griese, Prof. Dr. Kerstin Höner, Prof. Dr. Norbert Käufer, Prof. Dr. Heike Klippel, Prof. Dr. Bettina Wahrig, Dominika Walla, Gastprof. Dr. Jutta Weber, Juliette Wedl
Mittwoch 11.30 – 13.00 Uhr, BI 97.1 (Campus Nord)
Nummer: SW-SOZ-231

Kurzbeschreibung

Was haben Biologie, Chemie, Wirtschaftswissenschaften, Soziologie und Musik mit Geschlechter-verhältnissen zu tun? Dieser professionssoziologischen Frage geht die fächerübergreifende Veranstaltung nach und setzt sich mit Geschlechterdifferenzen in unterschiedlichen Wissenskulturen auseinander. Dabei wird deutlich, wie Geschlechterbilder nicht nur Vorlieben und Studienwahl beeinflussen, sondern auch Fachkulturen und Theorien prägen. Betrachtet wird die Bedeutung von Geschlechteraspekten in Grundlagenfächern der modernen Wissenschaften (Natur-, Sozial- und Geistes-, Lebens- und Verhaltenswissenschaften), die uns im Studium wie im Alltag begleiten. Das Seminar führt in zentrale Begrifflichkeiten der Geschlechterforschung ein und vermittelt Grundkenntnisse aus dem Bereich "Geschlecht und Gesellschaft". Das Lehrangebot richtet sich auch an Lehramtstudierende mit dem Ziel, Erkenntnisse aus der gendersensiblen Professionssoziologie für die Arbeit als LehrerIn zu nutzen. Da Geschlecht auf vielen Ebenen eine Rolle spielt – etwa in Bezug auf Lebens- und Familienmodelle, Wissens- und Fachkulturen, Verhaltensweisen oder Identitätsentwicklung – werden folgende Fragen thematisiert: Welche Bedeutung haben Genderaspekte in verschiedenen Fachkulturen? Wie können geschlechterbezogene Stereotypisierungen reflektiert und aufgelöst werden? Wie können Geschlechterkategorien wahrgenommen, hinterfragt und diskutiert werden?
Im Sommersemester 2011 ist eine Tagung zu dem Thema geplant. Dort soll auch Studierenden die Möglichkeit gegeben werden, Ihre Erkenntnisse zu präsentieren.

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SoSe 2010

Körper(stereo)typen. Interdisziplinäres Ringseminar zu Körper und Geschlecht. Ringseminar aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Annette Bartsch, Ulrike Bergermann, Daniela Döring, Michael Fürst, Rüdiger Heinze, Heike Hümme, Alma-Elisa Kittner, Antje Reinheckel, Heiko Stoff, Wolfgang Schulz, Bettina Wahrig Juliette Wedl, Ingeborg Wender
Mittwoch 11.30 – 13.00 Uhr, BI 97.1 (Campus Nord)
Nummer: SW-SOZ-093

Kurzbeschreibung

Der menschliche Körper ist in der Geschlechterforschung ein viel diskutiertes Thema und zugleich gemeinsame Schnittmenge zahlreicher Disziplinen. Sei es als organische Materie wie in der Biologie, als Versuch datentechnischer Simulation durch die Informatik, als Untersuchung sozialer Verhaltensmuster oder etwa als künstlerischer Entwurf – der Körper liegt in jeweils unterschiedlicher Konzeption nahezu jeder Wissenschaft zugrunde. Im Ringseminar wird beleuchtet, wie in den einzelnen Disziplinen Wissen über den Körper verhandelt, klassifiziert oder auch kritisiert wird. Es geht vor allem darum, welche Typen und Kategorien sowohl produziert als auch unterwandert werden. Rosa, blau, schön, hässlich, alt, jung, gesund, mobil, krank, süchtig, echt, geklont, unecht sind Differenzierungen, die oftmals auf traditionelle Geschlechtersymboliken oder stereotype Fassungen von Weiblichkeit und Männlichkeit beruhen. Im Mittelpunkt stehen Formen der Klassifizierung des menschlichen Körpers, die auf die Vereindeutigung von männlich und weiblich zulaufen, aber auch die Uneindeutigkeiten in den Blick nehmen z.B. im Umgang mit Intersex. Gefragt wird zum Einen, mit welchen Instrumenten, Methoden, Sprachen und Technologien Körpertypen hervorgebracht werden und zum Anderen, wie diese Körperkonzepte mit gesellschaftlichen und geschlechtsspezifischen Normierungen verknüpft sind.

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WS 2009/10

Geschlechterdifferenzen aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Sandra Augustin-Dittmann, Annette Bartsch, Prof. Dr. Erika Funk-Hennigs, Prof. Dr. Kerstin Höner, Prof. Dr. Norbert Käufer, Dr. Sabine Marx, Gast-Prof. Dr. Karin Schulze Buschoff, Dr. Philippa Söldenwagner, Prof. Dr. Bettina Wahrig, Juliette Wedl
Mittwoch 11.30 – 13.00 Uhr,BI 85.2 (Campus Nord)
Nummer: SW-SOZ-093

Kurzbeschreibung

Was haben Biologie, Chemie, Mathematik, Wirtschaftswissenschaften, Soziologie, Philosophie und Musik mit Geschlechterverhältnissen zu tun? Dieser professionssoziologischen Frage geht die fä­cherübergreifende Veranstaltung nach und setzt sich aus den verschiedenen disziplinären Perspek­tiven mit Geschlechterdifferenzen auseinander. Thematisiert werden unterschiedliche Wissenskultu­ren aus Geschlechterperspektiven: Dabei wird deutlich, wie Geschlechterbilder nicht nur Vorlieben und Studienwahl beeinflussen, sondern auch Fachkulturen und Theorien prägen. Betrachtet wird die Bedeutung von Geschlechteraspekten in Grundlagenfächern der modernen Wissenschaften (Natur-, Sozial- und Geistes-, Lebens- und Verhaltenswissenschaften), die uns im Studium wie im Alltag be­gleiten. Das Seminar führt in zentrale Begrifflichkeiten der Geschlechterforschung ein und vermittelt Grundkenntnisse aus dem Bereich "Geschlecht und Gesellschaft".

Das Lehrangebot richtet sich auch an Lehramtstudierende mit dem Ziel, Erkenntnisse aus der gen­dersensiblen Professionssoziologie für die Arbeit als LehrerIn zu nutzen.

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SoSe 2009

Play Gender. Interdisziplinäres Ringseminar zu den Schnittstellen
zwischen Geschlechterforschung und Spiel.

Dozent_innen: Annette Bartsch, Yvonne Gaedke, Reinhard Gerndt, Alma-Elisa Kittner, Heike Klippel, Thies Krüger, Susanne Robra-Bissantz, Tim Rohrmann, Wolfgang Schulz, Bettina Wahrig, Juliette Wedl, Ingeborg Wender
Mittwoch 11.30 – 13.00 Uhr, BI 85.7 (Campus Nord)
Nummer: SW-SOZ-093

Kurzbeschreibung

Das Wort “Spiel” hat laut Wörterbuch zehn Hauptbedeutungen. Diese reichen von einer unterhaltenden Beschäftigung über ein gefährliches Treiben bis zu sportlichem Wettbewerb und künstlerischer Darbietung. Dem entsprechend kommen im Thema “Spiel” viele verschiedene Disziplinen zusammen: Erziehungswissenschaften, Psychologie, Theater, Sport, Sozialwissenschaften, Philosophie, Kunst und Literaturwissenschaften, Informatik etc. Das Seminar möchte einige dieser Bereiche unter der Perspektive beleuchten, in welcher Weise Geschlecht in Theorie und Praxis des Spiels eingelassen ist. Geplant sind folgende thematischen Blöcke:
1. Spiel als Kategorie in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
2. Rolle des Spiels in der psychosozialen Entwicklung unter Gender-Aspekten in der frühkindlichen Erziehung und in der Schule
3. Spiel als Darstellungsgegenstand von Literatur, Musik und Kunst, Psychopathologie des Spiels
4. Praktische Bespiele der Entwicklung von Spielen

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WS 2008/09

Geschlechterdifferenzen aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Sandra Augustin-Dittmann, Annette Bartsch, Prof. Dr. Erika Funk-Hennigs, Prof. Dr. Kerstin Höner, Prof. Dr. Norbert Käufer, Dr. Klaus Latzel, Dr. Sabine Marx, Prof. Dr. Franz Meier, Dr. Verena Pietzner, Dr. Tim Rohrmann, Dr. Renate Tobies, Prof. Dr. Bettina Wahrig, Juliette Wedl
Mittwoch 11.30 – 13.00 Uhr, RR 58.1
Nummer: SW-SOZ-093

Kurzbeschreibung

Was haben Chemie, Mathematik, Wirtschaftswissenschaften und Musik mit Geschlechterverhältnissen zu tun? Dieser Frage geht diese fächerübergreifende Veranstaltung nach und setzt sich aus den verschiedenen disziplinären Perspektiven mit Geschlechterdifferenzen auseinander. Dabei wird deutlich, wie Geschlechterbilder nicht nur die Vorlieben und Studienwahl beeinflussen, sondern auch Fachkulturen und Theorien prägen. Das Seminar führt in zentrale Begrifflichkeiten der Geschlechterforschung ein und vermittelt Grundkenntnisse aus dem Bereich Geschlecht und Gesellschaft. Vertiefend werden Geschlechteraspekte in klassischen (Schul-) Fächer und Disziplinen betrachtet, die uns auch im Studium und im Alltag weiter begleiten: Wirtschaftswissenschaften, Soziologie, Musik, Geschichte, Anglistik, Biologie, Mathematik und Chemie. Zudem wird ein Blick auf die Kommunikation von Geschlecht geworfen und gefragt, welche Rolle das Thema Geschlecht in der Grundschule spielt.

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SoSe 2008

Geschlechterdifferenzen aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Annette Bartsch, Dr. Thorsten Beigel, Dr. Jutta Weber, Prof. Dr. Sabine Brombach, Dr. Meike Watzlawik, Dr. des. Heidi Mehrkens, Dr. des. Jenny Oesterle, Prof. Dr. Andreas von Prondczynsky, Ulrike Klöppel, Prof. Dr. Ingeborg Wender, Prof. Dr. Franz Meier, Juliette Wedl
Mittwoch 11.30 – 13.00 Uhr, RR 58.2
Nummer: SW-SOZ-007 (1811007)

Kurzbeschreibung

Diese fächerübergreifende Veranstaltung setzt sich aus den verschiedenen disziplinären Perspek­tiven mit Geschlechterdifferenzen auseinander. Zentrale Begriffe der Geschlech­terforschung wer­den eingeführt und Grundkenntnisse aus dem Bereich „Geschlecht und Gesellschaft“ vermittelt. Anhand zahlreicher Themen aus verschiedenen Fächern werden die Inhalte dann vertieft. Im Sommersemester 2008 kommen die Themen u.a. aus den Bereichen: Geschichte, Pädagogische Psychologie, Entwicklungspsychologie, Geschichte der Medizin, Technikforschung und -philo­so­phie, Anglistik, Sozialwesen und Soziologie.

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WS 2007/2008

Geschlechterdifferenzen aus interdisziplinärer Sicht

 

SoSe 2007

Geschlechterdifferenzen aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Annette Bartsch, Nina Heinrichs, Kerstin Höner, Norbert F. Käufer, Dr. Sabine Marx, Franz Meier, Petra Mischnick, Jenny Oesterle, Tim Rohrmann, Bettina Wahrig, Ingeborg Wender, Stephanie Zuber
Mittwoch 11.30 – 13.00 Uhr, RR 58.4
Nummer: SW-SOZ-007 (1811007)

Kurzbeschreibung

Diese fächerübergreifende Veranstaltung setzt sich aus den verschiedenen disziplinären Perspektiven mit Geschlechterdifferenzen auseinander. Zentrale Begriffe der Geschlechterforschung werden eingeführt und Grundkenntnisse aus dem Bereich „Geschlecht und Gesellschaft“ vermittelt. Anhand zahlreicher Themen aus verschiedenen Fächern werden
die Inhalte dann vertieft. Im Sommersemester 2007 kommen die Themen u.a. aus den Bereichen: Wissenschaftsgeschichte, Pädagogische Psychologie, naturwissenschaftlicher Schulunterricht, Psychologie, Soziologie und Geschichte.

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WS 2006/2007

Geschlechterdifferenzen aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Nina Heinrichs, Kerstin Höner, Sabine Marx, Heidi Mehrkens, Petra Mischnick, Verena Pietzner, Tim Rohrmann, Heiko Stoff, Bettina Wahrig, Ingeborg Wender, Andrea Wolffram, Stephanie Zuber
Mittwoch 11.30 – 13.00 Uhr, RR 58.4
Nummer: 1001650

Kurzbeschreibung

Diese fächerübergreifende Veranstaltung setzt sich aus den verschiedenen disziplinären
Perspektiven mit Geschlechterdifferenzen auseinander. Zentrale Begriffe der Geschlechterforschung
werden eingeführt und Grundkenntnisse aus dem Bereich „Geschlecht und
Gesellschaft“ vermittelt. Anhand zahlreicher Themen aus verschiedenen Fächern werden
die Inhalte dann vertieft. Im Sommersemester 2007 kommen die Themen voraussichtlich
u.a. aus den Bereichen: Wissenschaftsgeschichte, Pädagogische Psychologie, naturwissenschaftlicher
Schulunterricht, Psychologie, Soziologie und Geschichte.

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SoSe 2006

Geschlechterdifferenzen aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Nina Heinrichs, Kerstin Höner, Sabine Marx, Heidi Mehrkens, Petra Mischnick, Verena Pietzner, Tim Rohrmann, Heiko Stoff, Bettina Wahrig, Ingeborg Wender, Stephanie Zuber
Mittwoch 11.30 – 13.00 Uhr, RR 58.4
Nummer: 10 01.156

Kurzbeschreibung

Diese fächerübergreifende Veranstaltung setzt sich aus den verschiedenen disziplinären Perspektiven mit Geschlechterdifferenzen auseinander. Zentrale Begriffe der Geschlechterforschung werden eingeführt und Grundkenntnisse aus dem Bereich „Geschlecht und Gesellschaft“ vermittelt. Anhand zahlreicher Themen aus verschiedenen Fächern werden die Inhalte dann vertieft. Im Sommersemester 2006 kommen die Themen u.a. aus den Bereichen: Wissenschaftsgeschichte, Pädagogische Psychologie, naturwissenschaftlicher Schulunterricht, Psychologie, Soziologie und Geschichte.

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WS 2005/2006

Geschlechterdifferenzen aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: PD Dr. Anna Bergmann, Prof. Dr. Ute Daniel, Brigitte Doetsch, Prof. Dr. Erika Funk-Hennigs, Prof. Dr. Kerstin Höner, Dr. Sabine Marx, Prof. Dr. Petra Mischnick, Dr. Verena Pietzner, Tim Rohrmann, Prof. Dr. Bettina Wahrig, Prof. Dr. Ingeborg Wender, Dr. Andrea Wolffram, Stephanie Zuber
Mittwoch 11:30 bis 13:00 Uhr, RR 58.2

Kurzbeschreibung

Diese fächerübergreifende Veranstaltung setzt sich aus den verschiedenen disziplinären Perspektiven mit Geschlechterdifferenzen auseinander. Themen im Wintersemester 2005/2006 kommen u.a. aus den Bereichen: Wissenschaftsgeschichte, Soziologie, Pädagogik, schulische Erziehung, naturwissenschaftlicher Schulunterricht, Psychologie und Geschichte.

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SoSe 2005

Geschlechterdifferenzen aus interdisziplinärer Sicht

Dozent_innen: Dr. Peter Döge, Prof. Dr. Nina Heinrichs, Prof. Dr. Kerstin Höner, Sabine Köhne-Finster, Ulrike Klöppel, Dr. Sabine Marx, Dr. Verena Pietzner, Tim Rohrmann, HD Dr. Ute Schneider, Renate Tobies, Prof. Dr. Ingeborg Wender, Prof. Dr. Bettina Wahrig, Stephanie Zuber
Mittwoch 11:30 bis 13:00 Uhr, RR 58.2

Kurzbeschreibung

Diese fächerübergreifende Veranstaltung setzt sich aus den verschiedenen disziplinären
Perspektiven mit Geschlechterdifferenzen auseinander. Themen im Sommersemester
2005 kommen u.a. aus den Bereichen: Wissenschaftsgeschichte, Soziologie, Pädagogik,
schulische Erziehung, naturwissenschaftlicher Schulunterricht, Psychologie, Geschichte
und Politikwissenschaften. Die Veranstaltung wird koordiniert durch das Braunschweiger
Zentrum für Gender Studies.

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WS 2004/2005

„Geschlechterdifferenzen aus interdisziplinärer Sicht“

Dozent_innen: Prof. Dr. Bettina Wahrig, HD Dr. Ute Schneider, Tim Rohrmann, Prof. Dr. Ingeborg Wender, Dr. Nina Heinrichs, Dr. Peter Döge, Dr. Sabine Marx, Prof. Dr. Maike Looß, Prof. Dr. Petra Mischnick, Dr. Verena Pietzner, Prof. Dr. Kerstin Höner

Kurzbeschreibung

Diese fächerübergreifende Veranstaltung setzt sich aus den verschiedenen
disziplinären Perspektiven mit Geschlechterdifferenzen auseinander. Themen im
Wintersemester 2004/2005 sind u.a.: Geschlechterdifferenzen in der Wissenschaftsgeschichte,
in der Pädagogik, in der schulischen Erziehung, im naturwissenschaftlichen
Schulunterricht, in der Biologie und Soziobiologie, in der Psychologie, in
der Geschichte, in Hinblick auf psychologische Störungen sowie den Wandel
männlicher Identitäten.

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SOSE 2004

„Geschlechterdifferenzen aus interdisziplinärer Sicht“

Dozent_innen: Ingeborg Wender, Bettina Wahrig, Petra Mischnick, Sabine
Marx , Maike Looß, Sabine Köhne-Finster, Kerstin Höner, Erika
Funk-Hennigs, Peter Döge, Ute Daniel
Do., 13.15 bis 14.45 Uhr, RR 58.2

WS 2003/2004

„Geschlechterdifferenzen aus interdisziplinärer Sicht“

Dozent_innen: Prof. Dr. Ute Daniel, Prof. Dr. Erika Funk- Hennigs, Dr. Nina Heinrichs, Sabine Kampmann, Dr. Sabine Marx, Prof. Dr. Petra Mischnick
Prof. Dr. Dagmar Richter, PD Dr. Renate Tobies, Prof. Dr. Bettina Wahrig, Prof. Dr. Katharina Weresch

Kurzbeschreibung

Diese fächerübergreifende Veranstaltung setzt sich aus den Perspektiven der Pädagogik, der Geschichte, der Wissenschaftsgeschichte, der Didaktik der Wissenschaften, der Musik, der Psychologie, der Soziologie, der Literatur und der Architektur mit Geschlechterdifferenzen auseinander. Themen im Erleben, in der Biologie, in der schulischen Erziehung, in der Sozialarbeit, in der Geschichte, in der Literatur und Kunst, in Städteplanung und Architektur.

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SoSe 2003

„Geschlechterdifferenzen aus interdisziplinärer Sicht“