Positionen zur gendergerechten Sprache

Dossier „Sprache und Diversität“ im TU-Magazin

Dieser Stickerausschnitt passt zu den sechs Beiträgen, die das TU-Magazin im Dossier zu gendergerechte Sprache versammelt. Die verschiedenen Positionen und Argumente zum Thema werden aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen und Tätigkeitsfeldern beleuchtet. Anlass der Beitragsserie ist die aktuelle Senatskommission der TU Braunschweig zur gendergerechten Sprache. Sie hat den Auftrag, bis Ende Juni die Möglichkeit einer neuen Leitlinie zu Sprache und Diversität zu diskutieren.

#TeachOut

Queere Pädagog*innen zeigen Gesicht

Ein guter Anlass zum Reden! #TeachOut lehnt sich an die ActOut-Aktion in der Süddeutschen Zeitung an, mit der queere Schauspieler*innen im Februar 2021 an die Öffentlichkeit gegangen sind.  Lesbische, schwule, bisexuelle, nicht-binäre, trans* und inter* Pädagog*innen tragen nun zu ihrer Sichtbarkeit bei:

Es geht weiter!

Braunschweiger Zentrum für Gender Studies wird zum Braunschweiger Netzwerk für Gender und Diversity Studies – mit einer entfristeten Stelle

Rückenwind hat die Geschlechterforschung im Braunschweiger Raum bekommen: Die Präsidentinnen der schon seit 2003 im Braunschweiger Zentrum für Gender Studies kooperierenden Hochschulen TU, Ostfalia und HBK haben die Gender Studies – erweitert um die Diversity Studies – ab 2020 durch eine neue Kooperationsvereinbarung gestärkt.

TV38 Kompakt berichtet über uns!

Zur Abschlussveranstaltung „Schule lehrt/lernt Vielfalt“

In einem ca. achtminütigen Bericht betont Christian Raupach anlässlich unserer Abschlussveranstaltung vom 29.11.2019 die Bedeutung der Aktivitäten zur Förderung der Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im Bildungsbereich. Neben Bildern von der Veranstaltung werden Interviews u.a. mit der Niedersächsischen Sozialministerin Dr. Carola Reimann, Kevin Rosenberger von der Akademie Waldschlösschen und dem Modellprojekt „Akzeptanz für Vielfalt!“ sowie Juliette Wedl vom Braunschweiger Zentrum für Gender Studies und dem Teilprojekt „Hochschule lehrt Vielfalt!“ eingebettet.

Unternehmen setzen zunehmend auf Diversity

Angesichts des 50. Jahrestages von Stonewall berichtet das Handelsblatt über Gay-Marketing

Viele Unternehmen entwickeln inzwischen ein sogenanntes Gay-Marketing insbesondere für die Pride-Saison in den Monaten Juni und Juli. Nicht nur die Regenbogenfahne wird gezeigt, sondern auch Produkte in Regenbogenfarben präsentiert. Die queere Community veranstaltet in dieser Zeit zu unterschiedlichen Terminen vielerorts den Christopher Street Day (CSD) als Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Intergeschlechtlichen und Transgender (LGBIT+).

Geschlechtergerechte Sprache hat keinen Einfluss auf die Verständlichkeit

So die Studienergebnisse des Instituts für pädagogische Psychologie der TU Braunschweig

Die Studie geht der Frage nach, ob geschlechterbewusste Sprache tatsächlich die Textverständlichkeit beeinträchtigt – so wie vielfach argumentiert wird. Es sind verschieden Versionen eines Stromliefervertrages mit über 350 Studierenden getestet worden, wobei die jeweiligen geschlechtergerechten Varianten die Beidnennung (z.B. Kunde oder Kundin) enthielten.

Wie sprechen berufstätige Mütter über Vereinbarkeit?

Ein Artikel von Okka Zimmermann (TU Braunschweig) geht der Frage nach

In der aktuellen Ausgabe der „GENDER. Zeitschrift für Geschlecht Kultur und Gesellschaft“ ist ein Beitrag von Dr. Okka Zimmermann  erschienen. Dieser ist aus einem vom BZG unterstützten Lehrforschungsprojekt hervorgegangen und beschäftigt sich mit der Frage, „ob und wie
sich der ‚kritische‘ oder ‚neoliberale‘ Vereinbarkeitsdiskurs in der Alltagskommunikation und in Vereinbarkeitsstrategien berufstätiger
Mütter niederschlägt“.

Was verlieren wir, wenn Antifeminismus und Homofeindlichkeit zunehmen?

Vortrag in der Ringvorlesung „We move Democracy“ der TU Braunschweig

Dienstag, 18.06.2019, 18:30-20:00 Uhr
Campus Nord der TU Braunschweig, BI 84.2
Bienroder Weg 84, 38106 Braunschweig
Antifeminismus ist hochaktuell und brisant. Doch ein Blick in die Geschichte zeigt, dass die Wurzeln viel weiter zurück reichen. Der Vortrag von Juliette Wedl (BZG) und Bettina Wahrig (Abteilung für Pharmazie – und Wissenschaftsgeschichte, TU) geht diesem nach und zeigt, auf welchen Vorstellungen der Antifeminismus aufbaut, was er mit der Entstehung des Christentums, den Religionskriegen und der Nationenbildung zu tun hat.

Die Poetikdozentur mit Thomas Meinecke auf TV38

Ein kurzer Fernsehbericht über das Gespräch im Rahmen der Poetikdozentur

Der erste „männliche“ Preisträger und ausgerechnet dieser spricht nun über Mode – passt das? Diese Frage stellt das Fernsehteam von TV38 ins Zentrum ihres Beitrages. Thomas Meinecke kann in dem Umstand, dass er der Preisträger und ein „sogenannter“ Mann ist, keinen Widerspruch erkennen. Warum auch sollte die Reden über Mode ein „weibliches“ Thema sein.

Poetikdozentur-Preisträger Thomas Meinecke im Interview in der SZ

20 Fragen an Thomas Meinecke

Thomas Meinecke, der diesjährige Preisträger der Ricarda-Huch-Poetikdozentur für Gender, stand der Süddeutschen Zeitung Rede und Antwort.
Der Fokus des Interviews liegt auf Männlichkeit und Meinecke als männlichem Schriftsteller, der über Gender schreibt. Aber auch über den Inhalt seiner Werke und das ozeanische Schreiben ist ein wenig zu lesen. Insgesamt kann ein guter Eindruck von Meinecke als Person, Feminist und Künstler gewonnen werden.
Erschienen ist das Interview in der Süddeutschen Zeitung vom 16. Mai 2019.