#4GenderStudies 2023

GenderClips geben Einblick in die Forschungsarbeit des Gender-Netzwerks

Anlässlich der Wissenschafts- und Aktionswoche #4GenderStudies 2023 veröffentlichen wir dieses Jahr einen Einblick in die interaktive Ausstellung sowie die Kurzvorträge, die am 11. Dezember im Rahmen unserer Jubiläumsveranstaltung „GenderVisionen23“ zum 20-jährigen Bestehen erfolgten.

20 Jahre BZG

Ein Blick auf die letzten fünf Jahre mit Ausblick

Seit unserem letzten Jubiläum 2018 sind fünf Jahre vergangen. Die gestrige Jubiläumsfeier GenderVisionen23 nehmen wir zum Anlass, unseren Blick auf die Aktivitäten zwischen den Jubiläumsjahren zu richten. Einen kurzen Einblick gibt der Beitrag „Vielfalt erforschen und lehren“ im TU Magazins. Wir nehmen uns den Raum für einen ausführlicheren Rückblick. Dabei lässt sich auch ein Blick in die Zukunft wagen, zumindest unsere Visionen benennen.

Weiterentwicklung der Geschlechterforschung

Empfehlungen des Wissenschaftsrats 2023

Seit zwei Wochen liegt das Ergebnis der Strukturbegutachtung der Geschlechterforschung vor. Dem umfänglichen Bericht des Wissenschaftsrates (WR) ist eine Kurzfassung vorangestellt, die die zentralen Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Geschlechterforschung in Deutschland auf sechs Seiten auf den Punkt bringt. Die wichtigsten Ergebnisse sind auch im Pressegespräches vom 10. Juli nachzuhören.
Ein längerer Blick in die 150 Seiten lohnt sich. Der Bericht gibt Aufschluss darüber, was die Hochschulen tun müssen, um die Geschlechterforschung adäquat zu institutionalisieren und so die Forschung international wettbewerbsfähig zu machen. Das Braunschweiger Zentrum für Gender Studies wurde für die Strukturbegutachtung ebenfalls befragt. 

FAQ zur Gender-Relevanzprüfung

Aktueller Beitrag im TU-Magazin

Wie die Prüfung der Relevanz von Geschlecht und Vielfalt Forschungsergebnisse verbessern kann, erläutert Juliette Wedl in dem Interview mit Mark-Frederik Winter der Pressestelle der TU Braunschweig. Der Fokus liegt dabei auf der im Rahmen des BMBF-Projektes „Geschlechterdimensionen in MINT-Dizsiplinen“ erstellt Website, die Hinweise und Material zur Unterstützung der Forschenden versammelt.

MedienBar (8): Kurzeinblicke in Geschlechterforschung der FU Berlin

Forschungsprojekte aus unterschiedlichsten Disziplinen

Was haben Gender Studies mit anderen Fachdisziplinen zu tun? Welche Fragestellungen sind dabei zu finden und welche Forschungsmethoden werden hier angewendet? Und wie spiegelt sich das Ganze in den gesellschaftlich wichtigen Problemen wider?
Wir möchten Sie in die Welt der Forschung mitnehmen, um Ihnen spannende Einblicke in gendersensible oder feministische Perspektiven in Forschungsfelder wie Food Sciences, neue Technologien oder Bioökonomie zu geben. Hierfür stellen wir 10, meist englischsprachige Videos des Magherita-von-Brentano-Zentrums (MvBZ) der Freien Universität Berlin vor.

MedienBar (6): Verfolgung queerer Menschen im Nationalsozialismus

Materialien zum Thema aus Anlass der Gedenkstunde im Bundestag

Am 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiuung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau 1945, gedenkt der Deutsche Bundestag alljährlich den Opfern des Nationalsozialismus. In diesem Jahr, 78 Jahre nach der Befreiung, wird erstmals der Fokus der Gedenkstunde auf Menschen liegen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität Opfer der Verfolgung durch die Nazis wurden. Zu diesem Anlass haben wir Materialien zusammengestellt, die die Geschichte der Verfolgung queerer und queer-jüdischer Menschen dokumentieren.

Identitätenlotto: Spieleabend am 17.01.2023

Ein nachgeholter Beitrag zur Aktionswoche #4GenderStudies

Das Braunschweiger Zentrum für Gender Studies lädt zum Spieleabend „Identitätenlotto“ an der TU Braunschweig ein:
Dienstag, den 17.01.2023
um 18:30 Uhr
im Raum PK 4.2 (Pockelsstraße 4, Erdgeschoss Altgebäude der TU Braunschweig)
Die Veranstaltung ist für alle offen, gerne mit Anmeldung zur besseren Planbarkeit.

MedienBar (5): Geschlechtergerechte und queerbewusste Sprache

Materialien zum Thema Sprache und Gendern

Was haben Geschlecht und Sprache miteinander zu tun? Warum ist eine Sprache notwendig, die vielfältige Geschlechter inkludiert? Und warum wird der Doppelpunkt auch vom deutschen Blinden- und Sehbehindertenverein nicht empfohlen?
Die „Beziehung“ zwischen Sprache und Geschlecht wurde durch Debatten zwischen den Linguistinnen Luise F. Pusch und Senta Trömel-Plötz seit den späten 1970er Jahren geprägt, die damals die männliche Struktur der deutschen Sprache kritisierten.
Wir haben einige Medien zusammengestellt, die unterschiedliche Aspekte der geschlechtergerechten und queerbewussten Sprache aufzeigen.

Ozeanisch Schreiben – Das halbe Dutzend ist voll und wird ozeanisch gefeiert

Ein Rückblick auf die „Ricarda Huch Poetikdozentur für Gender in der literarischen Welt“

Die heutige Online-Veranstaltung „Ozeanisch Schreiben. Ein Dialog in vierter Dimension“ nutzen wir, um einen abschließenden Blick auf die Bedeutung unserer Poetikdozentur, auf die Vielfalt der Preisträger*innen und deren literarische Geschlechterdimensionen zu werfen. Ozeanisch Schreiben ist der (vorerst) letzte Akt einer intensiven Auseinandersetzung des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies mit Literatur in Form der Poetikdozentur.

MedienBar (4): Religion, Geschlecht und Sexualität

Materialien que(e)r durch die abrahamitischen Religionen

Stehen Religion und Queerness als Widerspruch zueinander? Eine interessante Frage! Fakt ist, sie haben ein spannendes Verhältnis zueinander, das durch die Kämpfe von Frauen und lsbatiq* Menschen in den religiösen Gemeinden geprägt ist.
Wussten Sie, dass es im Talmud sechs Geschlechter gibt und in der Bibel über Sexualität gesprochen wird? Wie steht die katholischen Kirche zu trans* Personen? (Wie) Kann der Koran geschlechtergerecht gelesen werden? Einige Antworten auf diese Frage geben die im folgenden vorgestellten Podcasts und Materialien.