FAQ zur Gender-Relevanzprüfung

Aktueller Beitrag im TU-Magazin

Foto von Juliette Wedl in der Bibliothek
Kristina Rottig/TU Braunschweig

Wie die Prüfung der Relevanz von Geschlecht und Vielfalt Forschungsergebnisse verbessern kann, erläutert Juliette Wedl in dem Interview mit Mark-Frederik Winter der Pressestelle der TU Braunschweig. Der Fokus liegt dabei auf der im Rahmen des BMBF-Projektes „Geschlechterdimensionen in MINT-Dizsiplinen“ erstellt Website, die Hinweise und Material zur Unterstützung der Forschenden versammelt.

Hilfreiche Webseiten zur Gender-Relevanzprüfung

Die Website zum Instrument der Relevanzprüfung versammelt existierende Checklisten, gibt Hilfestellungen und verweist auf Fallbeispiele. Sie ist nach W-Fragen gegliedert: Was ist die Relevanzprüfung? Warum ist sie für die Forschung an der TU Braunschweig wichtig? Wann und wie kann sie erfolgen? Wer kann mir an der TU Braunschweig dabei helfen?

Ergänzt wird diese Seite durch eine Materialwebsite, die Hinweise auf Plattformen zu Geschlecht und MINT-Disziplinen versammelt. Enthalten ist hier auch eine Literatursammlung, die nach Themen und Disziplinen sortiert ist und weiter ausgebaut wird.

Die Seite Fragen & Antworten bietet Begriffsdefinitionen sowie Antworten auf einige Fragen, u.a. was ist ein Gender-Bias bzw. Geschlechterdimensionen und was ist der Unterschied zwischen Gleichstellung und Geschlechterforschung.

Interview „Gegen blinde Flecken in der Forschung“

„Gesellschaftlich relevante Dimensionen wie Geschlecht, soziale und nationale Herkunft und Alter finden auch in der Forschung zunehmend Beachtung. Förderinstitutionen fordern inzwischen von Antragstellenden zu prüfen, ob Geschlechter- und Vielfältigkeitsfragen in ihrem Projekt relevant sind. Um Wissenschaftler*innen hier zu unterstützen, hat das Braunschweiger Zentrum für Gender Studies Beratungsangebote und eine Informationswebsite entwickelt. Im Interview erklärt Juliette Wedl, Geschäftsführerin des Zentrums, wie diese Relevanzprüfungen in der Praxis funktionieren und welche Vorteile sie bieten.“

Weiter zum Interview: https://magazin.tu-braunschweig.de/m-post/gegen-blinde-flecken-in-der-forschung/