Henriette Bertram nun an der TU BS

Sie stärkt die Gender Studies in den Raum- und Technikwissenschaften

Im Mai dieses Jahres ist Henriette Bertram von der Universität Kassel an die TU Braunschweig gekommen, um die neu geschaffene Juniorprofessur Gender.Ing anzutreten. Herzlich willkommen! Zu diesem Anlass findet sich ein erstes Interview im TU-Magazin.
Die Professur mit Volldenomination in Geschlechterforschung bereichert dieses Themenfeld im Braunschweiger Raum; ein erstes Gespräch zur Zusammenarbeit mit dem Braunschweiger Zentrum für Gender Studies hat bereits stattgefunden.

Wissenschaftsgeschichte der Arzneimittel

Geschlecht – Wissen – Macht – Körper sind Themen der Forschung von Bettina Wahrig

Seit ihrem Ruf an die TU Braunschweig im Jahr 1997 steht Geschlecht im Fokus der Forschung zur Pharmazie- und Wissenschaftsgeschichte von Prof. Dr. Bettina Wahrig. Sie erforscht aus wissenschaftshistorischer Perspektive Stoffe, besonders Arzneimittel und Gifte, aber auch Prozesse, wie z.B. die Geburt, Vergiftungen oder wissenschaftliches Experimentieren. Dabei fehlt in der Vermittlung ihrer Forschungsergebnisse selten der Humor, wie einige ihrer Titel verraten: „Derrida hat Nietzsches Regenschirm verloren“ (Beitrag in Nietzsche-Studien 2023) und „Arsen macht schön“, eine erste Studie zu „Prekäre Identitäten – Gift und Vergiftung als wissenschaftliches Sujet“ (DFG-Forschungsprojekt, gemeinsam mit Prof. Dr. Heike Klippel, HBK Braunschweig). Im kürzlich gehaltenen Vortrag „Starkes Gift: Arsen als Stoff für Alltag und Krimi“ im phaeno in Wolfsburg führt Wahrig vor Augen, wie spannend ihre Erkenntnisse auch für eine breite Öffentlichkeit sind.

FAQ zur Gender-Relevanzprüfung

Aktueller Beitrag im TU-Magazin

Wie die Prüfung der Relevanz von Geschlecht und Vielfalt Forschungsergebnisse verbessern kann, erläutert Juliette Wedl in dem Interview mit Mark-Frederik Winter der Pressestelle der TU Braunschweig. Der Fokus liegt dabei auf der im Rahmen des BMBF-Projektes „Geschlechterdimensionen in MINT-Dizsiplinen“ erstellt Website, die Hinweise und Material zur Unterstützung der Forschenden versammelt.

To Imagine and Prevent Future Intersex Bodies

Gastvortrag von Limor Meoded Danon (Azrieli Faculty of Medicine, Bar-Ilan University, Safed, Israel)

Mittwoch, 05.07.2023, 16:45-18:15 Uhr
SN 19.4, Schleinitzstraße 19, 38106 Braunschweig
Dieser Vortrag in englischer Sprache im Rahmen der Lehrveranstaltung “Gender. Macht. Selbstbestimmung. Interdisziplinäres Ringseminar” ist für alle Interessierten geöffnet
This lecture focuses on the meanings and practices that exist in prenatal diagnosis settings in Israel, especially in the context of pre-implantation genetic testing (PGT) of ‘intersex’ embryos/ or embryos with variations of sex characteristics (VSC).

Erste Abschlüsse im Gender-Zertifikat in Sicht

Die Pilotphase des Gender-Zertifikats Bachelor wird auch im zweiten Semester gut genutzt!

Im zweiten Durchgang gibt es erneut ein großes Interesse am Gender-Zertifikat – nicht nur von der Zielgruppe der Bachelorstudierenden. Vierzehn Studierende verschiedener Fächer besuchen im Sommersemester 2023 das Kolloquium; sie haben meist bereits viele Lehrveranstaltungen der Gender Studies besucht und vertiefen nun diese Schwerpunktsetzung. Mit Diskussion von drei Modul-Abschlussarbeiten, deren Betreuung im Wintersemester 2022/2023 begann, können demnächst im aktuellen Kolloquium die ersten Gender-Zertifikate überreicht werden.

MedienBar (8): Kurzeinblicke in Geschlechterforschung der FU Berlin

Forschungsprojekte aus unterschiedlichsten Disziplinen

Was haben Gender Studies mit anderen Fachdisziplinen zu tun? Welche Fragestellungen sind dabei zu finden und welche Forschungsmethoden werden hier angewendet? Und wie spiegelt sich das Ganze in den gesellschaftlich wichtigen Problemen wider?
Wir möchten Sie in die Welt der Forschung mitnehmen, um Ihnen spannende Einblicke in gendersensible oder feministische Perspektiven in Forschungsfelder wie Food Sciences, neue Technologien oder Bioökonomie zu geben. Hierfür stellen wir 10, meist englischsprachige Videos des Magherita-von-Brentano-Zentrums (MvBZ) der Freien Universität Berlin vor.

Gender & Diversität spielend erkunden

Identitätenlotto – ein Spieleabend auf den alternativen Orientierungswochen des AStA der TU BS

Spieleabend „Identitätenlotto. Ein Spiel quer durchs Leben“
Do 04.05.2023 um 18:30 Uhr (ca. 2 Stunden)

Bunten Bib (im Grotian, Zimmerstraße 24, 38106 Braunschweig) 

Anmeldung unter: anmeldung-gender-studies@tu-braunschweig.de 
Mit dem Spieleabend bieten wir Studierenden über die Fakultäten hinweg die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre gemeinsam mit der Bedeutung von vielfältigen Lebensweisen auseinanderzusetzen – spielend, fragend, diskutierend.

KI & Geschlecht

Vortrag von Corinna Bath in der Vortragsreihe „System. Macht. Ungerechtigkeit.“

Mittwoch, 26. April 2023
19:00 – 20:30 Uhr
SN 19.1 (Schleinitzstr. 19 im Altgebäude der TU BS)

offen für alle!
„Gerechtigkeit in Technikgestaltungsprozessen von KI und ihren Produkten“ – dieses ist das Thema des Vortrages von Corinna Bath, der anhand Künstlicher Intelligenz (KI) Fragen der Objektivität, Diskriminierung und Gerechtigkeit diskutiert.

MedienBar (7): Gleichstellung der Geschlechter

Materialien anlässlich des internationalen Frauentages

Wie jeden 8. März – und das seit 101 Jahren – feiern wir heute den Internationalen Frauentag. Seinen historischen Ausgangspunkt nahm er in den Demonstrationen für Frauenrechte am 19. März 1911 in den USA und Europa; zunächst ohne festes Datum wurde 1921 der 8. März auf der internationalen Konferenz kommunistischer Frauen festgelegt. Dass dieser Tag nicht nur aus Tradition existiert, zeigt schon der jährliche Aktionstag Equal Pay Day.  Welche weiteren geschlechterbezogenen Ungleichheiten machen diesen Tag auch heute zu einem Frauenkampftag?

Ohne Feminismus wird das nix!

Lunch & Talk zu feministische Literatur am Internationalen Frauentag (online)

Das Familienbüro organisiert online am 8. März 2023 den Lunch & Talk „Feministische Literatur zu den Themen Eltern- und Mutterschaft, Familie und (Aus)Wirkungen der Corona-Pandemie“