LGBTQ+ Mitarbeitendennetzwerk der TU BS
Treffen zur Gründung am 21. März 2023
Das Gründungstreffen für ein LGBTQ+ Mitarbeitendennetzwerk ist am Dienstag, den 21. März, um 16 Uhr in der Stabsstelle Chancengleichheit (Raum 307, Bültenweg 17).
Das Gründungstreffen für ein LGBTQ+ Mitarbeitendennetzwerk ist am Dienstag, den 21. März, um 16 Uhr in der Stabsstelle Chancengleichheit (Raum 307, Bültenweg 17).
Am 17. Januar 2023 fand unser Spieleabend mit dem geselligen Lernspiel „Identitätenlotto. Ein Spiel quer druchs Leben“ statt. An drei Gruppentischen spielten zwölf Teilnehmende und tauchten für zwei Stunden in die von ihnen zufällig gezogenen Spielidentitäten ab. In einer gemeinsamen Schlussrunde wurde das Erlebte reflektiert. Wir haben einige O-Töne der Spielenden gesammelt.
Am 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiuung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau 1945, gedenkt der Deutsche Bundestag alljährlich den Opfern des Nationalsozialismus. In diesem Jahr, 78 Jahre nach der Befreiung, wird erstmals der Fokus der Gedenkstunde auf Menschen liegen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität Opfer der Verfolgung durch die Nazis wurden. Zu diesem Anlass haben wir Materialien zusammengestellt, die die Geschichte der Verfolgung queerer und queer-jüdischer Menschen dokumentieren.
Das Braunschweiger Zentrum für Gender Studies lädt zum Spieleabend „Identitätenlotto“ an der TU Braunschweig ein:
Dienstag, den 17.01.2023
um 18:30 Uhr
im Raum PK 4.2 (Pockelsstraße 4, Erdgeschoss Altgebäude der TU Braunschweig)
Die Veranstaltung ist für alle offen, gerne mit Anmeldung zur besseren Planbarkeit.
Was haben Geschlecht und Sprache miteinander zu tun? Warum ist eine Sprache notwendig, die vielfältige Geschlechter inkludiert? Und warum wird der Doppelpunkt auch vom deutschen Blinden- und Sehbehindertenverein nicht empfohlen?
Die „Beziehung“ zwischen Sprache und Geschlecht wurde durch Debatten zwischen den Linguistinnen Luise F. Pusch und Senta Trömel-Plötz seit den späten 1970er Jahren geprägt, die damals die männliche Struktur der deutschen Sprache kritisierten.
Wir haben einige Medien zusammengestellt, die unterschiedliche Aspekte der geschlechtergerechten und queerbewussten Sprache aufzeigen.
Die heutige Online-Veranstaltung „Ozeanisch Schreiben. Ein Dialog in vierter Dimension“ nutzen wir, um einen abschließenden Blick auf die Bedeutung unserer Poetikdozentur, auf die Vielfalt der Preisträger*innen und deren literarische Geschlechterdimensionen zu werfen. Ozeanisch Schreiben ist der (vorerst) letzte Akt einer intensiven Auseinandersetzung des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies mit Literatur in Form der Poetikdozentur.
Stehen Religion und Queerness als Widerspruch zueinander? Eine interessante Frage! Fakt ist, sie haben ein spannendes Verhältnis zueinander, das durch die Kämpfe von Frauen und lsbatiq* Menschen in den religiösen Gemeinden geprägt ist.
Wussten Sie, dass es im Talmud sechs Geschlechter gibt und in der Bibel über Sexualität gesprochen wird? Wie steht die katholischen Kirche zu trans* Personen? (Wie) Kann der Koran geschlechtergerecht gelesen werden? Einige Antworten auf diese Frage geben die im folgenden vorgestellten Podcasts und Materialien.
Warum braucht es ein neues Gesetz? Was soll da drinne stehen? Und was meint eigentlich geschlechtliche Selbstbestimmung?
Geplant ist ein Reformentwurf zum Selbstbestimmungsgesetz, mit dem das veraltete und teilweise rechtswidrige „Transsexuellengesetz“ (TSG) ersetzt werden. Ziel ist es, ein einheitliches Verfahren zur Änderung des Personenstandseintrags (Name und Geschlecht) zu schaffen, das für trans*, inter* und nicht-binäre Menschen ohne diskriminierende Begutachtungen und Fremdbestimmung gleichermaßen gültig ist. Medizinische Maßnahmen werden hier nicht geregelt.
Der Wissenschaftstag ist seit 2017 eine Antwort der Wissenschaftler*innen und Einrichtungen der Geschlechterforschung auf die Versuche, die Gender Studies als einseitig und unwissenschaftlich zu disqualifizieren. In der Woche vom 18. Dezember zeigen seitdem im deutschsprachigen Raum Beiträge unterschiedlichster Art, wie spannend und erkenntnisreich dieses interdisziplinäre Forschungs- und Lehrfeld ist.
Am Donnerstag, den 15. Dezember 2022 ab 18:30 Uhr findet auf YouTube die Veranstaltung „Ozeanisch Schreiben – Ein Dialog in vierter Dimension“ statt. Zusammen mit dem Autor Thomas Meinecke (Ricarda Huch-Poetikdozentur 2019) diskutieren Carolin Bohn, Regina Toepfer und Bettina Wahrig. Die Veranstaltung wird moderiert von Juliette Wedl und ist ein Beitrag zur #4GenderStudies-Aktionswoche des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies.
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