Begutachtung – Geschlechterdimensionen im Blick

Hinweise und Materialien für Gutachtende
Forschungsfördernde Einrichtungen wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Union (EU) fordern Antragstellende dazu auf, Geschlechter- und Vielfältigkeitsdimensionen ihrer Forschung zu benennen. Auch bei Einreichungen in einigen peer-reviewed Journals besonders in den Lebenswissenschaften wird eine Darlegung der Relevanz von Geschlecht verlangt. Wir nehmen im Folgenden die Gutachtenden in den Blick.

Diversitätsabfrage in Forschungsdatenbank integriert

GeDiMINT kooperiert erfolgreich innerhalb der TU Braunschweig

In Kooperation mit dem Forschungsservice wurde das Forschungsinformationssystems (FIS) – das 2025 neue eingeführte Managementsystem zu Forschungsdaten – um eine sehr schlicht gehaltene Abfrage über Geschlecht und Diversität in Bezug auf Menschen und anderen Lebewesen erweitert. So ist gendersensible Forschung an der TU Braunschweig zukünftig sichtbarer.

EU fordert Geschlechterdimensionen in der Forschung

EUA Meeting zu Action 5 gibt Einblicke in Forschung, Entwicklung und Policy-Making

Die European University Association (kurz: EUA), der auch die Technische Universität Braunschweig angehört, lud am 06. März 2024 zu dem Online-Event „Promoting gender equality and fostering inclusiveness in the European Research Area: Action 5” ein. Generell ist es das Ziel der Assoziation, einen grenzenlosen, europäischen Markt für Forschung, Entwicklung und Technologie zu etablieren. Dieses beinhaltet auch, Geschlechterdimensionen in die Forschung zu integrieren. Insofern verpflichten sich die Partneruniversitäten den Zielen von Horizon 2020 und der Ljubljana Erklärung. Dass die EU in der Forschungsförderung auch in Zukunft verstärkt auf die Berücksichtigung von Geschlechterdimensionen achten wird, war Thema der Veranstaltung.