Rückblick auf das erste Projektjahr
Im Februar 2024 fiel der offizielle Startschuss für das BMBF-geförderte Projekt „Geschlechterdimensionen im Blick der MINT-Forschung (GeDiMINT)“ an der Technischen Universität Braunschweig. In insgesamt fünf Jahren soll strukturell daran gearbeitet werden, die Berücksichtigung von Geschlechterdimensionen in den ingenieur-, lebens- und naturwissenschaftlichen Disziplinen zu fördern und die gewonnenen Erkenntnisse auch anderen Hochschulen bundesweit zugänglich zu machen. Ein ambitioniertes Ziel, dem sich das GeDiMINT-Team im ersten Jahr bereits mit viel Engagement und zahlreichen Aktivitäten widmete. Alle GeDiMINT-Vorhaben sind Bestandteile der drei Handlungsfelder Gender Research Support (I), Gender Dialogues (II) und Knowledge Exchange (III).


In Kooperation mit dem
Vortrag mit Diskussion (auf Englisch)
Im Rahmen des GeDiMINT-Projekts werden erstmals die Forschungsimpulse ausgeschrieben. Diese richten sich an Wissenschaftler*innen der TU Braunschweig, die an einem Austausch interessiert sind, um die Relevanz von Geschlechterdimensionen in Forschungsfeldern in bzw. zu Ingenieur-, Lebens- und Naturwissenschaften in den Blick zu nehmen.
12. Dezember 2024, 13:00 bis 17:00 Uhr
In einigen deutschen Bundesländern wurde bereits in verschiedener Form ein Verzicht auf eine geschlechtergerechte Sprache mit Sonderzeichen staatlich angeordnet. Warum ein solches Vorgehen, welches in einem sogenannten Genderverbot gipfeln kann, eine Gefahr für unsere Demokratie ist, wird in diesem Beitrag beantwortet. Zudem wird gefragt, welche Rolle unser Grundgesetz bei dieser Debatte spielt und ob ein „Genderverbot“ verfassungsrechtlich überhaupt zulässig ist.
Feministischer Codier-Workshop