MedienBar (5): Geschlechtergerechte und queerbewusste Sprache

Materialien zum Thema Sprache und Gendern

Was haben Geschlecht und Sprache miteinander zu tun? Warum ist eine Sprache notwendig, die vielfältige Geschlechter inkludiert? Und warum wird der Doppelpunkt auch vom deutschen Blinden- und Sehbehindertenverein nicht empfohlen?
Die „Beziehung“ zwischen Sprache und Geschlecht wurde durch Debatten zwischen den Linguistinnen Luise F. Pusch und Senta Trömel-Plötz seit den späten 1970er Jahren geprägt, die damals die männliche Struktur der deutschen Sprache kritisierten.
Wir haben einige Medien zusammengestellt, die unterschiedliche Aspekte der geschlechtergerechten und queerbewussten Sprache aufzeigen.

Ozeanisch Schreiben – Das halbe Dutzend ist voll und wird ozeanisch gefeiert

Ein Rückblick auf die „Ricarda Huch Poetikdozentur für Gender in der literarischen Welt“

Die heutige Online-Veranstaltung „Ozeanisch Schreiben. Ein Dialog in vierter Dimension“ nutzen wir, um einen abschließenden Blick auf die Bedeutung unserer Poetikdozentur, auf die Vielfalt der Preisträger*innen und deren literarische Geschlechterdimensionen zu werfen. Ozeanisch Schreiben ist der (vorerst) letzte Akt einer intensiven Auseinandersetzung des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies mit Literatur in Form der Poetikdozentur.

MedienBar (4): Religion, Geschlecht und Sexualität

Materialien que(e)r durch die abrahamitischen Religionen

Stehen Religion und Queerness als Widerspruch zueinander? Eine interessante Frage! Fakt ist, sie haben ein spannendes Verhältnis zueinander, das durch die Kämpfe von Frauen und lsbatiq* Menschen in den religiösen Gemeinden geprägt ist.
Wussten Sie, dass es im Talmud sechs Geschlechter gibt und in der Bibel über Sexualität gesprochen wird? Wie steht die katholischen Kirche zu trans* Personen? (Wie) Kann der Koran geschlechtergerecht gelesen werden? Einige Antworten auf diese Frage geben die im folgenden vorgestellten Podcasts und Materialien.

MedienBar (3): Geschlechtliche Selbstbestimmung

Materialien rund um das geplante Gesetz

Warum braucht es ein neues Gesetz? Was soll da drinne stehen? Und was meint eigentlich geschlechtliche Selbstbestimmung?
Geplant ist ein Reformentwurf zum Selbstbestimmungsgesetz, mit dem das veraltete und teilweise rechtswidrige „Transsexuellengesetz“ (TSG) ersetzt werden. Ziel ist es, ein einheitliches Verfahren zur Änderung des Personenstandseintrags (Name und Geschlecht) zu schaffen, das für trans*, inter* und nicht-binäre Menschen ohne diskriminierende Begutachtungen und Fremdbestimmung gleichermaßen gültig ist. Medizinische Maßnahmen werden hier nicht geregelt.

Ozeanisch Schreiben – Ein Dialog in vierter Dimension

Beitrag zur #4genderstudies-Aktionswoche

Am Donnerstag, den 15. Dezember 2022 ab 18:30 Uhr findet auf YouTube die Veranstaltung „Ozeanisch Schreiben – Ein Dialog in vierter Dimension“ statt. Zusammen mit dem Autor Thomas Meinecke (Ricarda Huch-Poetikdozentur 2019) diskutieren Carolin Bohn, Regina Toepfer und Bettina Wahrig. Die Veranstaltung wird moderiert von Juliette Wedl und ist ein Beitrag zur #4GenderStudies-Aktionswoche des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies.

Deutliches Interesse am Gender-Zertifikats Bachelor

Die Pilotphase hat erfolgreich im November 2022 begonnen

Das Interesse ist eindeutig da: Es gab gleich im ersten Durchgang über 20 Interessierte – nicht nur von der Zielgruppe der Bachelorstudierenden. Acht Studierende verschiedener Fächer sind dieses Semester im Kolloquium, um ihre Leistung für das Zertifikat abzuschließen.

Geschlechterinklusion und Innovation in der Informatik

Ein Vortrag von Dr. Katharina Losch

Am Mittwoch, den 07. Dezember 2022 um 17 Uhr findet der Vortrag „Geschlechterinklusion und Innovation in der Informatik“ von Dr. Katharina Losch statt. Die hybride Veranstaltung findet in IZ161 am Department für Informatik (TU Braunschweig) in der  Mühlenpfordtstraße 23 statt. Eine Teilnahme online ist über diesen Link möglich.

Es heißt wieder: Braunschweiger Zentrum für Gender Studies

Alter Name – neue Struktur

Im März diesen Jahres und somit noch vor dem 20jährigen Jubiläum, das uns 2023 erwartet, ist der Name der Kooperationseinrichtung wieder identisch mit dem Gründungsnamen: Braunschweiger Zentrum für Gender Studies (BZG). Die Präsidentinnen der drei kooperierenden Hochschulen TU Braunschweig, Ostfalia HaW und der HBK Braunschweig haben darüber hinaus einer neuen Struktur des BZG zugestimmt; seit November 2022 ist diese in einer neuen Kooperationsvereinbarung festgehalten.

Sozialisation als Kontinuum

Vortrag von Christel Baltes-Löhr im Rahmen des Performance-Festivals Rollen.Bilder

Vom 21.-23. Oktober 2022 findet im LOT-Theater Braunschweig das Festival „Rollen.Bilder“ des Performancekollektivs rio.rot statt. Die drei Theaterstücke werden von einem Rahmenprogramm begleitet; das Braunschweiger Zentrum für Gender Studies (BZG) unterstützt die Veranstaltung u.a. mit Mitteln für den Vortrag „Sozialisation als Kontinuum – ein innovativer Blick auf ein altes Thema“ von Prof. em. Christel Baltes-Löhr (Universität Luxemburg).

Sexualität und sexualisierte Körper im Sportunterricht

Zur aktuellen Forschung von Dr. Nicola Böhlke

„Ist es ok, wenn man die Brustwarzen durch das Sportshirt  sieht?“ – „Hilfe! Meine Sportlehrerin hat mir beim Turnen an den Po gefasst!“
Der Sportunterricht an Schulen rückt den Körper von Schüler*innen in den Fokus und damit unweigerlich Aspekte von Sexualität. Für bisher wenig beachtete Handlungssituationen des Sportunterrichts ist nun ein Flyer für Sportlehrkräfte erschienen, der ein Produkt der Forschung von Nicola Böhlke (TU Braunschweig) und Benjamin Zander (Georg-August-Universität Göttingen) ist und vom Braunschweiger Zentrum für Gender Studies (BZG) durch Mittel für eine studentische Hilfskraftstelle gefördert wurde.