Geschlechterinklusion und Innovation in der Informatik

Ein Vortrag von Dr. Katharina Losch

Am Mittwoch, den 07. Dezember 2022 um 17 Uhr findet der Vortrag „Geschlechterinklusion und Innovation in der Informatik“ von Dr. Katharina Losch statt. Die hybride Veranstaltung findet in IZ161 am Department für Informatik (TU Braunschweig) in der  Mühlenpfordtstraße 23 statt. Eine Teilnahme online ist über diesen Link möglich.

MedienBar (1): Gender-Mediathek

Audiovisuelle Materialien zu vielen Thema

Sie suchen audiovisuelle Materialien zu feministischen und geschlechterpolitischen Themen? Sie wollen sich zu einem Thema informieren oder sich für die Lehre inspirieren lassen?
In der Gender Mediathek sind Lehr- und Lernmaterialien zu vielen Themen:

MedienBar – eine neue Beitragsserie

Multimediale Materialien zu queer-feministischen Themen

Im Oktober starten wir mit unserer neuen Serie „MedienBar“. Hier weisen wir auf Material(sammlungen) zu gesellschaftlich relevanten Themen aus den Gender und Queer Studies hin. Dieses können z.B. audio-visuelle Materialien, thematische Websites oder themenspezifische Übersichten sein, die wissenschaftliche Erkenntnisse vermitteln. Sie können als Einstieg in ein Thema dienen – für sich selbst, in der Lehre oder auch im privaten Umfeld – und dazu beitragen, die Lehre abwechslungsreicher zu gestalten.

Solidarität mit trans* Personen

Materialien zu den laufenden Debatten um Selbstbestimmung und eine biologische Geschlechtervielfalt

Unlängst hat die Bundesregierung erste Eckpunkte für ein Selbstbestimmungsgesetz vorgelegt. Zugleich toben in sozialen Netzwerken wie Twitter ein heftiger Streit um die Absage eines Vortrags an einer Berliner Universität, die Bedrohung von trans* Personen, die Biologie der Geschlechter und die Rechte von Frauen. Das Braunschweiger Zentrum für Gender Studies (BZG) lehnt jede Art von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ab und hat im Folgenden Materialien zur wissenschaftlichen Einordung der Debatten anhand einiger Streitthemen zusammengestellt.

Sozialisation als Kontinuum

Vortrag von Christel Baltes-Löhr im Rahmen des Performance-Festivals Rollen.Bilder

Vom 21.-23. Oktober 2022 findet im LOT-Theater Braunschweig das Festival „Rollen.Bilder“ des Performancekollektivs rio.rot statt. Die drei Theaterstücke werden von einem Rahmenprogramm begleitet; das Braunschweiger Zentrum für Gender Studies (BZG) unterstützt die Veranstaltung u.a. mit Mitteln für den Vortrag „Sozialisation als Kontinuum – ein innovativer Blick auf ein altes Thema“ von Prof. em. Christel Baltes-Löhr (Universität Luxemburg).

Geschlechterdimensionen in MINT-Forschung

Das neue BMBF-Projekt IH2E präsentiert sich

Wie kann die TU Braunschweig Forschende bei der systematischen Berücksichtigung von Geschlechterdimensionen in MINT-Disziplinen strukturell unterstützen? Dieser Frage geht das neue BMBF-Projekt „Geschlechterdimensionen in MINT-Disziplinen: InnovationHubs als Instrument ganzheitlicher Entwicklung“ (IH2E) nach. In der aktuell geförderten Antragsphase gilt es, bis Januar 2023 ein umfassendes Konzept zur langfristigen Implementierung an der TU Braunschweig zu erstellen. Projektziele und -hintergrund sowie erste Instrumente werden auf der Website hier präsentiert.

BZG bei „Zwischen den Zeilen“

Podcast zu Gender und Queerness

Unter dem Titel „Gender, Queerness und Diversity in den Medien“ ist die 31. Episode des Podcasts „Zwischen den Zeilen“ der Braunschweiger Zeitung erschienen. Zu Gast sind Juliette Wedl und Jan Büssers vom Braunschweiger Zentrum für Gender Studies (BZG). 30 Minuten unterhalten sie sich mit Lukas Dörfler zu Fragen rund um Gender und einem annerkennenden Umgang mit queeren Menschen.

Geschlechterdimensionen in MINT-Disziplinen

Vom BMBF gefördertes Projekt an der TU Braunschweig

Die TU Braunschweig war mit ihrem Antrag in der Förderlinie „Geschlechteraspekte im Blick (GiB)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erfolgreich. Unser Projekt „Geschlechterdimensionen in MINT-Disziplinen: InnovationHubs als Weg zu ganzheitlicher Exzellenz (IH2E)“ ist eines der ausgewählten „innovativen Strukturprojekte mit Modellcharakter, die dazu beitragen, Geschlechteraspekte in die Forschung zu integrieren“ (GiB-Ausschreibung). Im zweistufigen Verfahren wird nun von einem Team an der TU Braunschweig für das Projekt IH2E das ausführliche Konzept bis Januar 2023 entwickelt. Dabei setzt die TU Braunschweig auf Ansätze des Dialogs zwischen Peers aus unterschiedlichen Disziplinen und die Zusammenarbeit mit Stakeholdern. Wird das gemeinsam entwickelte Konzept bewilligt, folgt eine fünfjährige Umsetzungsphase mit einer Fördersumme bis zu 850.000€. 

Performance-Festival Rollen.Bilder

Feministisches Theaterkollektiv rio.rot lädt ein

Rio.rot ist ein Braunschweiger Kollektiv, das sich aus dem Studiengang „Darstellendes Spiel“ am Institut der Performativen Kunst und Bildung (HBK Braunschweig) 2017 gegründet hat. Das feministische Kollektiv besteht aus Anna Konrad, Catharina Koch und Sophie Bothe. Drei Frauen, die in ihrer Kunst patriarchale, heteronormative Strukturen aufdecken und reflektieren wollen. Im Rahmen des Kurz-Festivals bringt rio.rot vom 21. bis zum 23. Oktober 2022 drei unterschiedlichen Theater-Performances zu Rollenbildern mit Rahmenprogramm nach Braunschweig.

Digital colonialism, Gleichheit und Fairness in KI

Keynote von Bath und Bergermann im DHM gibt Einblick in Forschungsschwerpunkt

Unter dem Titel „Muster von Un/Gerechtigkeit. Digital colonialism, Gleichheit und Fairness in KI“ widmen sich die beiden Mitglieder des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies in ihrer jüngsten gemeinsamen Keynote der künstlichen Intelligenz. Dabei bezeichnet „Digital colonialism“ keine räumliche Okkupation, sondern Formen von ökonomischer Hegemonie, in der die (Daten-)Wirtschaft des Globalen Südens von großen Unternehmen des Globalen Norden für die eigene Wirtschaftsentwicklung (aus-)genutzt wird (Stichwort: (Daten-)Extraktivismus). Dieses trägt zur Unterminierung des Lokalen bei. In ihrem Vortrag fragen Dr.-Ing. Dr. hc Corinna Bath und Prof. Dr. Ulrike Bergermann, was dieses im Bereich der KI bedeutet.