Geschlechterdimensionen in MINT-Disziplinen

Vom BMBF gefördertes Projekt an der TU Braunschweig

Die TU Braunschweig war mit ihrem Antrag in der Förderlinie „Geschlechteraspekte im Blick (GiB)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erfolgreich. Unser Projekt „Geschlechterdimensionen in MINT-Disziplinen: InnovationHubs als Weg zu ganzheitlicher Exzellenz (IH2E)“ ist eines der ausgewählten „innovativen Strukturprojekte mit Modellcharakter, die dazu beitragen, Geschlechteraspekte in die Forschung zu integrieren“ (GiB-Ausschreibung). Im zweistufigen Verfahren wird nun von einem Team an der TU Braunschweig für das Projekt IH2E das ausführliche Konzept bis Januar 2023 entwickelt. Dabei setzt die TU Braunschweig auf Ansätze des Dialogs zwischen Peers aus unterschiedlichen Disziplinen und die Zusammenarbeit mit Stakeholdern. Wird das gemeinsam entwickelte Konzept bewilligt, folgt eine fünfjährige Umsetzungsphase mit einer Fördersumme bis zu 850.000€. 

Performance-Festival Rollen.Bilder

Feministisches Theaterkollektiv rio.rot lädt ein

Rio.rot ist ein Braunschweiger Kollektiv, das sich aus dem Studiengang „Darstellendes Spiel“ am Institut der Performativen Kunst und Bildung (HBK Braunschweig) 2017 gegründet hat. Das feministische Kollektiv besteht aus Anna Konrad, Catharina Koch und Sophie Bothe. Drei Frauen, die in ihrer Kunst patriarchale, heteronormative Strukturen aufdecken und reflektieren wollen. Im Rahmen des Kurz-Festivals bringt rio.rot vom 21. bis zum 23. Oktober 2022 drei unterschiedlichen Theater-Performances zu Rollenbildern mit Rahmenprogramm nach Braunschweig.

Digital colonialism, Gleichheit und Fairness in KI

Keynote von Bath und Bergermann im DHM gibt Einblick in Forschungsschwerpunkt

Unter dem Titel „Muster von Un/Gerechtigkeit. Digital colonialism, Gleichheit und Fairness in KI“ widmen sich die beiden Mitglieder des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies in ihrer jüngsten gemeinsamen Keynote der künstlichen Intelligenz. Dabei bezeichnet „Digital colonialism“ keine räumliche Okkupation, sondern Formen von ökonomischer Hegemonie, in der die (Daten-)Wirtschaft des Globalen Südens von großen Unternehmen des Globalen Norden für die eigene Wirtschaftsentwicklung (aus-)genutzt wird (Stichwort: (Daten-)Extraktivismus). Dieses trägt zur Unterminierung des Lokalen bei. In ihrem Vortrag fragen Dr.-Ing. Dr. hc Corinna Bath und Prof. Dr. Ulrike Bergermann, was dieses im Bereich der KI bedeutet.

Glückwunsch Corinna Bath!

Ehrendoktorwürde von TU Graz verliehen

Für ihre „hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Geschlechterforschung und ihrer Integration in den technischen Wissenschaften“ wurde Prof. Dr.-Ing. Corinna Bath von der Technischen Universität Graz die Würde einer Ehrendoktorin verliehen; der feierliche Festakt findet am 17. März 2022 statt.
Als Braunschweiger Netzwerk für Gender und Diversity Studies gratulieren wir Corinna Bath herzlich zur wohlverdienten Ehrung!
An die TU Graz kam Corinna Bath 2016 für kurze Zeit und leistete dort „Pionierarbeit“, wie es in der Einladung zur Akademischen Feier heißt.

Abschied Corinna Bath

Ein Blick auf neun Jahre „Gender, Technik und Mobilität“

Ende Februar 2022 läuft die erfolgreiche Professur „Gender, Technik und Mobilität“ der Technischen Universität Braunschweig und der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften aus. Dr.-Ing. Corinna Bath hat sie seit 2012 engagiert ausgestaltete. Wir blicken mit ihr auf neun Jahre erfolgreiche Arbeit zurück, die die Gender Studies im Braunschweiger Raum maßgeblich geprägt haben.

Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt an Schulen

1. Fachtag in Braunschweig

Freitag, 10. September 2021
15:30 bis 19:30 Uhr
KufA-Haus
Am Westbahnhof 13, 38118 Braunschweig
Teilnahme kostenlos
Wie können Schulen offener für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt werden, Vielfaltsthemen im Unterricht verankern und Diskriminierungen entschieden begegenen?

Kinderbuch „Lilli und die Wissenschaft“

Ein Geschichte zu Frauen in MINT-Berufen geht online

Dieses Kinderbuch von Giulia Balsamo, Magdalena Falk und Rina-Maris Ihler ermutigt Mädchen, ihren Interessen in MINT-Fächern nachzugehen. Es ist das Ergebnis einer Projektarbeit im Ringseminar „Geschlechterwissen aus interdisziplinärerer Sicht“ des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies im Wintersemester 2016/17. Es wurde 2019 überarbeitet und in kleiner Auflage gedruckt. Nun steht das Buch auch online zur Verfügung – für den Unterricht oder zu Hause zum (vor-)lesen.

Queering MINT digital

Diskussion zur OER Gendering MINT digital

Wie können queere Perspektiven in Lehrinhalte eingebaut werden? Eine Diskussion zu dieser Frage war Teil der Abschlussveranstaltung des Projekts „Gendering MINT digital“ im September 2020. Nun ist das Gespräch auch Teil der Open Educational Resources (OER) geworden, die Einblicke in den Forschungs- und Lehrbereich Gender & MINT geben. Wer der Relevanz von Genderthemen in den Natur- und Technikwissenschaften nachgehen möchte oder dazu Lehrmaterial sucht, wird auf dem Portal Gendering MINT digital fündig.

Identitätenlotto auf EU-Ebene

EPALE stellt unser Spiel in der Themenwoche zu Antidiskriminierung vor

EPALE steht für Electronic Platform for Adult Learning in Europe. Diese Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesamt für Berufsbildung hatte angeregt, im Rahmen der aktuellen Themenwoche Initiativen der Antidiskriminierungsarbeit und Rassismusprävention einen Blogbeitrag für das EPALE zu verfassen, um das Identitätenlotto als Medium der Erwachsenen- und Weiterbildung vorzustellen.

MINT 4 TU

Gleichstellungs- und Genderperspektiven für MINT-Fächer

Eine zentrale Aufgabe der Koordinierungsstelle Gender und Diversity Studies ist es, den Transfer in die Fächer und Fakultäten zu unterstützen sowie Angebote im Bereich „Gender in MINT“ zu entwickeln. Gerade für die MINT-Fächer ist das Ziel, das Interesse von Frauen und Personen, die hier unterrepräsentiert sind, zu steigern. Zudem trägt Gender- und Diversitywissen zu innovativer, zukunftsweisender Lehre und Forschung bei.