Braunschweiger Zentrum für Gender Studies (BZG)
Eine Kooperation der drei Hochschulen TU Braunschweig, Ostfalia HaW und HBK Braunschweig
Seit 2003 stärkt das BZG sowohl die hochschulspezifische Verankerung der Geschlechterforschung an den drei Hochschulen als auch die hochschulübergreifende Zusammenarbeit. Die Bandbreite an Ansätzen, Lehrinhalten und Forschungsprojekten der Mitglieder bereichert das Angebot für die Studierenden und den wissenschaftlichen Austausch.

GenderClip²³: Jan Büssers
/in #4GenderStudies, BZG-Publikationen, BZG-Veranstaltungen, Mitglieder-Projekt, Netzwerk-AktivitätenMeine Worte an Frankensteins Monster – Performing Transgender Allyship
Die Forderung, Transgender Studies stärker in den Gender und Queer Studies zu berücksichtigen, erhebt Jan Büssers in seinem GenderClip23, den er anlässlich des 20-jährigen BZG-Jubiläums „GenderVisionen23“ gehalten hat. Aus der Sicht eines Allys entwickelt er sein Plädoyer anhand der Selbstpositionierungen von Susan Stryker und Paul B. Preciado.
GenderClip²³: Bernadette Descharmes
/in #4GenderStudies, BZG-Veranstaltungen, Mitglieder-Projekt, Mitglieder-Publikation, Netzwerk-AktivitätenMacht ohne Männlichkeit? Der Hofeunuch in der Spätanktike
Einen Blick auf wenig beachtete Formen der Männlichkeit in der Spätantike wirft Dr. Bernadette Descharmes auf dem 20-jährigen Jubiläum „GenderVisionen23“ des BZG mit ihrem GenderClip23. Ist Macht ohne Männlichkeit denkbar? Im Fall des spätantiken Hofeunuchen lautet die Antwort: Ja!
GenderClip²³: Dominik Merdes
/in #4GenderStudies, BZG-Veranstaltungen, Mitglieder-Projekt, Mitglieder-Publikation, Netzwerk-AktivitätenVergeschlechtlichungen um den Goldenen Stein
Auf dem 20-jährigen Jubiläum „GenderVisionen23“ des BZG wurden die GenderClips23, die Kurzvorträge, von Dr. Dominik Merdes eröffnet. Dabei stellte er mit dem goldenen Stein eine Verbindung zur Ausstellung her, in der Prof. Dr. Bettina Wahrig und Dr. Anette Marquardt 13 Objekte aus der pharmaziehistorischen Sammlung Braunschweig geschlechtlich zum Frauenkörper verorteten. Merdes verweist auf weitere Geschlechtszuschreibungen und die Verwicklung mit kolonialen Vereinheitlichungsfantasien.
#4GenderStudies 2023
/in #4GenderStudies, BZG-Publikationen, BZG-VeranstaltungenGenderClips geben Einblick in die Forschungsarbeit des Gender-Netzwerks
Anlässlich der Wissenschafts- und Aktionswoche #4GenderStudies 2023 veröffentlichen wir dieses Jahr einen Einblick in die interaktive Ausstellung sowie die Kurzvorträge, die am 11. Dezember im Rahmen unserer Jubiläumsveranstaltung „GenderVisionen23“ zum 20-jährigen Bestehen erfolgten.
20 Jahre BZG
/in #4GenderStudies, BZG-Lehre, E-Learning (Projekt 2013-2019), Hochschule lehrt Vielfalt! (Projekt 2017-2019), Identitätenlotto, IH2E, KoMMa.G (Kolleg 2017-2021), Lehrmaterial, Poetikdozentur (Projekt 2015-2020)Ein Blick auf die letzten fünf Jahre mit Ausblick
Seit unserem letzten Jubiläum 2018 sind fünf Jahre vergangen. Die gestrige Jubiläumsfeier GenderVisionen23 nehmen wir zum Anlass, unseren Blick auf die Aktivitäten zwischen den Jubiläumsjahren zu richten. Einen kurzen Einblick gibt der Beitrag „Vielfalt erforschen und lehren“ im TU Magazins. Wir nehmen uns den Raum für einen ausführlicheren Rückblick. Dabei lässt sich auch ein Blick in die Zukunft wagen, zumindest unsere Visionen benennen.
Abschlussarbeiten im Gender-Zertifikat
/in Projekte, ZertifikateDer Start ins zweite Jahr der Pilotphase
Die Nachfrage nach dem Gender-Zertifikat der TU Braunschweig wächst mit dessen zunehmender Bekanntheit. Im Wintersemester 2023/24 meldeten sich sechzehn Studierende zum Kolloquium an. Ziel des zertifikatsbegleitenden Kolloquiums ist es, bei der Themenfindung und Entwicklung einer Fragestellung für die beiden Modul-Abschlussarbeiten im Gender-Zertifikat zu unterstützen. Der folgende Beitrag illustriert anhand verschiedener Beispiele die Schwerpunkte der beiden Abschlüsse .
GenderVisionen²³
/in BZG-Veranstaltungen, Netzwerk-Aktivitäten, Studentisches Projekt8. Braunschweiger Gender Forum zum 20-jährigen Jubiläum des BZG
Montag, 11. Dezember 2023
ab 17:00 Uhr
Architekturpavillon (TU-Altgebäude, Pockelsstraße 4, 38106 Braunschweig
Mit Ihnen und Euch feiern wir das 20-jährige Bestehen des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies (BZG). In einer Ausstellung und Kurzbeiträgen (Gender-Clips) gibt es einen kurzweiligen Einblick in Forschungs- und Lehrprojekte der Geschlechterforschung im Braunschweiger Raum.
BZG-Stelle ausgeschrieben
/in MINT, TUGeschlechterdimensionen im Blick der MINT-Forschung
Vorbehaltlich der Mittelfreigabe ist am BZG in der BMBF-Förderlinie „Geschlechteraspekte im Blick (GiB)“ für fünf Jahre eine 50%-Stelle TV-L 13 ausgeschrieben (zur Stellenausschreibung hier). Das GiB-Konzept „Geschlechterdimensionen im Blick der MINT-Forschung“ der TU Braunschweig wurde in den Gutachten positiv bewertet. Gemeinsam mit einer weiteren halben Projektstelle und der Projektkoordination geht es darum, die Berücksichtigung von Geschlechterdimensionen in der ingenieur-, natur- und technikwissenschaftlichen Forschung strukturell zu fördern.
Macht ohne Männlichkeit
/in Mitglieder-Projekt, Mitglieder-Publikation, Netzwerk-AktivitätenZur aktuellen Forschung von Dr. Bernadette Descharmes
Wie verhalten sich Macht und Geschlecht in der griechischen und römischen Antike? Dieser Frage geht der im Oktober 2023 erscheinende Sammelband „Weiblichkeit – Macht – Männlichkeit“ der Berner Althistoriker*innen Jan Meister und Seraina Ruprecht in konkreten Fallstudien nach.
Mit dabei: ein Beitrag von Bernadette Descharmes vom Institut für Geschichtswissenschaft der TU Braunschweig.
Call: GenderVisionen 2023
/in BZG-VeranstaltungenVeranstaltung zum 20-jährigen Bestehen des BZG
Wir feiern dieses Jahr das 20jährige Jubiläum des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies. Dazu laden wir Sie ein, sich an einem späten Nachmittag bzw. Abend aktiv zu beteiligen (die Umfrage zu den Terminen wurde in einer separaten E-Mail versandt). Tragen Sie dazu bei, die vielfältigen Themen und Forschungsprojekte der Gender Studies im Braunschweiger Raum sichtbar zu machen. Gefragt sind 10minütige Beiträge (Clips), die kurzweilig ein Thema einem breiten fachfremden Publikum präsentieren. Die Formate können vielfältig und kreativ sein: Slam, szenische Darstellungen, Live-Experimente, Film(ausschnitte), Vorträge mit oder ohne Requisiten, Spieleinblicke, Lesungen und vieles mehr.
Henriette Bertram nun an der TU BS
/in MINT, Mitglieder-Projekt, Netzwerk-Aktivitäten, TUSie stärkt die Gender Studies in den Raum- und Technikwissenschaften
Im Mai dieses Jahres ist Henriette Bertram von der Universität Kassel an die TU Braunschweig gekommen, um die neu geschaffene Juniorprofessur Gender.Ing anzutreten. Herzlich willkommen! Zu diesem Anlass findet sich ein erstes Interview im TU-Magazin.
Die Professur mit Volldenomination in Geschlechterforschung bereichert dieses Themenfeld im Braunschweiger Raum; ein erstes Gespräch zur Zusammenarbeit mit dem Braunschweiger Zentrum für Gender Studies hat bereits stattgefunden.
Wissenschaftsgeschichte der Arzneimittel
/in BZG-Publikationen, KoMMa.G (Kolleg 2017-2021), Mitglieder-Projekt, Netzwerk-Aktivitäten, TUGeschlecht – Wissen – Macht – Körper sind Themen der Forschung von Bettina Wahrig
Seit ihrem Ruf an die TU Braunschweig im Jahr 1997 steht Geschlecht im Fokus der Forschung zur Pharmazie- und Wissenschaftsgeschichte von Prof. Dr. Bettina Wahrig. Sie erforscht aus wissenschaftshistorischer Perspektive Stoffe, besonders Arzneimittel und Gifte, aber auch Prozesse, wie z.B. die Geburt, Vergiftungen oder wissenschaftliches Experimentieren. Dabei fehlt in der Vermittlung ihrer Forschungsergebnisse selten der Humor, wie einige ihrer Titel verraten: „Derrida hat Nietzsches Regenschirm verloren“ (Beitrag in Nietzsche-Studien 2023) und „Arsen macht schön“, eine erste Studie zu „Prekäre Identitäten – Gift und Vergiftung als wissenschaftliches Sujet“ (DFG-Forschungsprojekt, gemeinsam mit Prof. Dr. Heike Klippel, HBK Braunschweig). Im kürzlich gehaltenen Vortrag „Starkes Gift: Arsen als Stoff für Alltag und Krimi“ im phaeno in Wolfsburg führt Wahrig vor Augen, wie spannend ihre Erkenntnisse auch für eine breite Öffentlichkeit sind.