Geschichte

Vom Braunschweiger Zentrum für Gender Studies zum Netzwerk für Gender und Diversity Studies

2003 wurde das Braunschweiger Zentrum für Gender Studies (BZG) als Kooperationseinrichtung der drei Hochschulen gegründet. Neben der Geichstellungsbeauftragten Brigitte Doetsch (TU) waren von Anfang an vor allem die Professorinnen Bettina Wahrig (TU), Sabine Brombach (Ostfalia) und später Heike Klippel (HBK) beteiligt. Da die TU Braunschweig die größte der drei Hochschulen ist, wurde das BZG dort am Gleichstellungsbüro institutionell angebunden.

Finanziell wurde die Gründung im Rahmen des Maria-Goeppert-Mayer-Programms für internationale Frauen- und Geschlechterforschung vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) ermöglicht. Seit 2014 wird die Kooperationseinrichtung vollständig entsprechend ihrer Größe anteilig durch die drei Hochschulen getragen.

Von 2003 bis 2007 koordinierte Stephanie Zuber als Mitarbeiterin die Tätigkeiten des BZG. 2008 übernahm Juliette Wedl die Stelle, seit 2010 hat sie die Projektleitung. Zudem war Gisela Stilke 2014-2020 für die Verwaltungsaufgaben zuständig, die seitdem Meike Beierstedt übernommen hat.
Durch Projektakquise konnte seit 2009 das Team erweitert werden:

  • Lehrkoordination, seit 2009: Daniela Döring (2009-2010), Michael Fürst (2011-2012), Katja Barrenscheen (seit 2012), Anja Heine (2014-2015, Elternzeitvertretung)
  • Projekt E-Learning in den Gender Studies bzw. das Folgeprojekt Digitale Lehrmaterialien in den Gender Studies, 10/2013-6/2019: Veronika Mayer (2013-2015), Sandra Winheller (2015-2019)
  • Projekt Gender Studies spielend lernen, 3-9/2015: Veronika Mayer
  • Kooperationsprojekt Interface, 10/2017-9/2018: Sandra Winheller
  • Kooperationsprojekt Hochschule lehrt Vielfalt!, 10/2017-12/2019: Simon Geuchen (2017), Annika Spahn (2018-2019)
  • Projekt Gender-Zertifikat 1.0., 10/2020-9/2024: Annette Bartsch (seit 2020)

2011 wurde das BZG von der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen (WKN) im Rahmen einer Landesweiten Begutachtung positiv evaluiert; mehr zum WKN-Evaluationsbericht von 2013 hier.

Seit 2020 wird die Kooperationseinrichtung unter neuem Namen weitergeführt und ist mit einer Teilzeitstelle entfristet: Das zuvor lose Netzwerk der Wissenschaftler*innen der drei Hochschulen ist nun als Braunschweiger Netzwerk für Gender und Diversity Studies institutionalisiert. Die Koordinierungsstelle Gender und Diversity Studies löst die Geschäftsstelle des BZG ab und ist nach wie vor unterstützend, vernetzend und eigenaktiv unterwegs.

Mehr zum BZG hier