Kinderlosigkeit im Mittelalter

Neues aus dem Forschungsschwerpunkt von Prof. Dr. Regina Toepfer

Buch Regina Toepfer Kinderlosigkeit
Cover Verlag J.B. Metzler

Ist das Begehren nach einem Kind angeboren oder sozial bedingt? Wie kommt die Binarität von Fruchtbarkeit und Unfruchtbarkeit zustande? Was hat unsere heutige Wahrnehmung von Kinderlosigkeit mit den Bewertungskriterien früherer Epochen zu tun? Diese Fragen zur Kinderlosigkeit werden von Regina Toepfer in verschiedenen Formaten für das Mittelalter thematisiert und diskutiert: in ihrer druckfrischen Monografie „Kinderlosigkeit. Ersehnte, verweigerte und bereute Elternschaft im Mittelalter“, die sich an ein breites Publikum richtet, in einer für November 2020 geplanten Podiumsdiskussion unter der Leitfrage „Gibt es ein Recht, kein Kind zu bekommen?“ sowie in dem 2021 erscheinenden Themenheft der Zeitschrift „Das Mittelalter“, das verschiedene Beiträge zu Kinderlostikeit im Mittelalter versammeln wird.

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Istanbul-Konvention Art. 14

Wie sind die Verpflichtungen der Konvention in den Vorgaben für Schulen verankert?

Wortwolke aus Istanbul-KonventionDieser Frage sind wir anhand der Kerncurricula in Niedersachsen nachgegangen. Prof. Dr. Ariane Brenssell (Soziale Arbeit, Ostfalia HaW Wolfenbüttel) hatte in Vorbereitung des Alternativberichts zur Istanbul-Konvention nachgefragt und damit unsere Recherche angestoßen. Das Ergebnis möchten wir hiermit für weitere Diskussionen zur Verfügung stellen, denn mit der seit 2018 für Deutschland verbindlichen Konvention hat sich die Bundesrepublik verpflichtet, Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt zu verhüten und zu bekämpfen. „Er stellt entscheidende Instrumente zur Verfügung, um Frauen das grundlegende Menschenrecht auf ein Leben frei von Gewalt zu gewährleisten“ wie es im » Pressesaal des Europarates vom 7. März 2020 heißt.

Was besagt der Artikel 14 der Istanbul-Konvention und was haben wir genau gemacht?

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Programm der 6. Ricarda Huch Poetikdozentur: Sasha M. Salzmann

Formatumstellung angesichts von Covid-19

Preisträgerin Sasha M. Salzmann
Stefan Loeber

Covid-19 hat die Gesellschaften europaweit und global im Griff. Was lässt sich aus Sicht feministischer Diskussionszusammenhänge zu der durch das Virus ausgelösten gesellschaftlichen Entwicklung sagen? Sind jetzt (ersehnte/befürchtete) Wertewechsel möglich oder wird vielmehr an alteingesessenen Strukturen umso nachhaltiger festgehalten? Welche Beobachtungen generiert die Situation, was können zu diesem Zeitpunkt Künstlerinnen und Denkerinnen bereits oder wieder erkennen?

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