Gender-Lehrmaterialien für Schule und Bildung

Ziel des Projektes ist es, konkrete Lehrmaterialien für eine genderreflektierte Pädagogik zu entwickeln und diese in Schulen und Bildungskontexten mit Jugendlichen praxisnah zu erproben. Dazu soll eine Sammlung vorhandener Gender-Lehrmaterialien erstellt und auch neue Lehrmaterialien für Kinder und Jugendliche entwickelt werden. „Gender-Lehrmaterialien für Schule und Bildung“ weiterlesen

Hochschule lehrt Vielfalt! wird konkret

Das Projekt konkretisiert seine Ziele und Aufgaben

Hochschule lehrt Vielfalt! hat die Aufgabe, Lehrkräfte dazu zu befähigen, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Fachunterricht zu thematisieren und im Schulalltag LSBAT*I*Q-Schüler_innen kompetent zu unterstützen. LSBAT*I*Q steht für Lesbisch, schwul, bisexuell, asexuell, transgender, intergeschlechtlich und queer.

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Hochschule lehrt Vielfalt!

Ein neues Projekt zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt für Schule und Unterricht

Viele Pädagog*innen wollen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Unterricht thematisieren und angemessen auf Mobbing und Diskriminierung im Schulalltag reagieren, wissen aber oft nicht, wie. „Hochschule lehrt Vielfalt!“ setzt an dieser Stelle an und erstellt einen Pool an flexibel einsetzbaren Unterrichtsbausteinen, z.B. Bücher mit lesbischen Protagonistinnen, die als Schullektüre benutzt werden können, ganze Unterrichtseinheiten zu Diskriminierung und Vorurteilen und Methoden, die Schüler_innen zum Thema Transgeschlechtlichkeit sensibilisieren sollen.

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Märchen können Diskussionen anstossen

Interview in 20Minuten.ch

Zur Diskussion über den unfreiwilligen Kuss in Grimms Märchen „Dornröschen“ wurde Juliette Wedl von der kostenlosen Schweizer Zeitung 20Minuten interviewt. Sie plädiert dafür, sexistische und andere problematische Handlungen in Märchen als Gesprächsanlass zu nutzen, um mit Kindern darüber ins Gespräch zu kommen, statt die Märchen zu verbieten, wie eine Mutter in London fordert.

Zur online-Version des Artikels „Dornröschen ist für Kinder ungeeignet“.
Zur Printversion des Artikels „Der Kuss in ‚Dornröschen‘ ist nicht einvernehmlich“ und dem Interview.

daw, 20Minuten, 28.11.2017

Publikation „Teaching Gender?“

Herausgabe eines Sammelbandes zu geschlechter­re­flektierender Pädagogik

Der von Juliette Wedl und Annette Bartsch herausgegebene Sammel­band „Teach­ing Gender? Zum reflektierten Umgang mit Geschlecht im Schulunterricht und in der Lehr­amts­aus­bil­dung“ (Juli 2015) sammelt 27 Beiträge, die sich auf drei Themenfelder verteilen: „Wie wird Geschlecht gemacht? Reflexionen zu Gender in Schule und Lehramtsausbildung“ (Teil I), „Gender reflektieren. Stu­dien und Konzepte für den Schulunterricht“ (Teil II) und „Gender-Wissen vermitteln. Konzepte zur In­tegration der Gender Studies in die Lehramts­ausbildung“ (Teil III), gefolgt von weiterführenden Links und Mate­rialien zu Gender & Schule. „Publikation „Teaching Gender?““ weiterlesen

Projekt „Gender spielend lernen“

Entwicklung eines Lehr-Lernspiel wird gefördert

Unser Antrag im Rahmen des Förderprogramms „in medias res“ der TU Braunschweig mit dem Schwerpunkt Game based Learning (2015) wurde bewilligt. Das BZG entwickelt also ein Lehr-Lernspiel zur Vermittlung von Genderwissen für die Lehre an der TU. Von März bis September wird Veronika Mayer auf einer halben Stelle die bisherigen Ideen unter Leitung von Juliette Wedl zu einem Spiel ausarbeiten.
Ausgangspunkt der Spielidee sind die Beobachtungen von Juliette Wedl in der Lehre.

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Tagung „Teaching Gender“

3. Braunschweiger Gender Forum

Donnerstag 09. Februar 2012
Ort: Aula TU,  (3. OG), Pockelsstr. 11, 38106 Braunschweig
Freitag 10. Februar 2012
Ort: Brunsviga , Studiosaal, Karlstraße 35, 38106 Braunschweig Abends: Aula HBK ,  (Gebäude 02), Johannes-Selenka-Platz 1, 38118 Braunschweig

Schule ist kein geschlechtsneutraler Raum. Vielmehr werden asymmetrische Geschlechterverhältnisse und -bilder vielfach (re)produziert, nicht zuletzt in Folge einer (Bildungs-)Debatte, die zustimmend Geschlechterdifferenzen ins Zentrum ihrer Diskussion stellt. Eine reflektierte Pädagogik sollte sich mit dem (Un)Doing Gender in der Schule auseinandersetzen, um der wiederholten Produktion von Differenzen entgegenzuwirken. In diesem Sinne geht die Tagung folgenden Fragen nach: Auf welchen Ebenen und in welcher Weise wird Gender im Schulalltag und im Unterricht relevant? Welche Strategien eignen sich, um mit Geschlechteraspekten,-differenzen und Stereotype in der Schule umzugehen? Wie können Erkenntnisse der Gender Studies in den Fachunterricht einfl ießen? Auf welche Probleme stößt man dabei im Schulalltag?

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