Materialien rund um das geplante Gesetz

Warum braucht es ein neues Gesetz? Was soll da drinne stehen? Und was meint eigentlich geschlechtliche Selbstbestimmung?
Geplant ist ein Reformentwurf zum Selbstbestimmungsgesetz, mit dem das veraltete und teilweise rechtswidrige „Transsexuellengesetz“ (TSG) ersetzt werden. Ziel ist es, ein einheitliches Verfahren zur Änderung des Personenstandseintrags (Name und Geschlecht) zu schaffen, das für trans*, inter* und nicht-binäre Menschen ohne diskriminierende Begutachtungen und Fremdbestimmung gleichermaßen gültig ist. Medizinische Maßnahmen werden hier nicht geregelt.

Der Wissenschaftstag ist seit 2017 eine Antwort der Wissenschaftler*innen und Einrichtungen der Geschlechterforschung auf die Versuche, die Gender Studies als einseitig und unwissenschaftlich zu disqualifizieren. In der Woche vom 18. Dezember zeigen seitdem im deutschsprachigen Raum Beiträge unterschiedlichster Art, wie spannend und erkenntnisreich dieses interdisziplinäre Forschungs- und Lehrfeld ist.
Das Interesse ist eindeutig da: Es gab gleich im ersten Durchgang über 20 Interessierte – nicht nur von der Zielgruppe der Bachelorstudierenden. Acht Studierende verschiedener Fächer sind dieses Semester im Kolloquium, um ihre Leistung für das Zertifikat abzuschließen.
Im März diesen Jahres und somit noch vor dem 20jährigen Jubiläum, das uns 2023 erwartet, ist der Name der Kooperationseinrichtung wieder identisch mit dem Gründungsnamen: Braunschweiger Zentrum für Gender Studies (BZG). Die Präsidentinnen der drei kooperierenden Hochschulen TU Braunschweig, Ostfalia HaW und der HBK Braunschweig haben darüber hinaus einer
Seit Juni 2022 ist Jan Büssers Referent der Geschäftsstelle des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies. Grund genug, um ihn vorzustellen – zumal er bereits seit mehreren Jahren an der TU Braunschweig und im Gender-Netzwerk aktiv ist.